Montag, 12. Februar 2018

Game Review: Mutter hat mein Spiel versteckt

Genre: Rätsel
Publisher: Kemco
Developer: Hap
USK: Freigeben ab 0 Jahren
Release: 21. Dezember 2017
Spielzeit: 1 - 2 Stunden

Anders als so manche Kinder, waren meine Eltern Videospielen meist positiv zugetan und brachten mir einen verantwortungsbewussten Umgang damit bei. Deswegen war es auch nie von Nöten mir Konsolen wegzunehmen oder zu verstecken. Im Spiel "Mutter hat mein Spiel versteckt" passiert aber genau das…

Wir sind ein kleiner japanischer Junge, der den ganzen Tag an seinem Gameboy hängt. Dies will aber die liebe Mutti verhindern und versteckt kurzerhand unseren Gameboy. In fünfzig irrwitzigen Leveln müssen wir unseren Handheld wieder zurück erlangen.

Komischerweise wird das Szenario in unseren eigenen vier Wänden immer abstruser. Während wir in den ersten Leveln noch Bücher aus den Regalen räumen und Vasen zerdeppern, machen sich schon bald Tiere, wie Alligatoren und Elefanten im Wohnzimmer breit. Hinter Vorhängen oder in Schränken versteckt sich die Rabenmutter, die ganze Straßenkreuzungen ins Haus holt um uns von den Videospielen wegzuholen. Finden wir Mutti vor unserem Gameboy gibt's ein Game Over.

Geschädigt werden können die Ohren - immer wieder spielt das gleiche nervige Lied und wird auch mit den zahlreichen Wiederholungen nicht besser.

So schlecht die Animationen sind, so abwechslungsreich sind dann doch die Rätsel. Unglaublich, aber das Spiel macht Spaß und bietet schnelle Erfolgserlebnisse. Es kommen immer wieder andere Dinge, die die vorherigen in ihrer Originalität noch übertreffen. Was das Ende angeht, bin ich auch überfragt...

Und mal wieder muss ich herum meckern, weil zwei Versionen von diesem Spiel vorhanden sind - einmal die kostenlose iOS-Fassung und dann die Switch-Version für knappe 5€. Warum sollte ich fünf Euro ausgeben, wenn dieses Meisterwerk auch kostenlos in der gleichen Qualität zu haben ist?

Fazit

Ein sehr irres Rätselspiel mit abwechslungsreichen Leveln, welches unglaublicherweise sehr viel Spaß macht.


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