Mittwoch, 6. September 2017

Movie Review: Der Hobbit - Smaugs Einöde

Heutzutage ist es ja schick, Filme in mehrere Teile zu teilen, obwohl das Buch nicht nur kurz, sondern auch in einem abgehandelt wurde. Widmen wir uns dem zweiten Teil der Hobbit-Trilogie mit dem namenhaften Titel Smaugs Einöde. Die dreizehn Zwerge und unser lieber Hobbit Bilbo Beutlin stehen zusammen mit Gandalf auf dem riesigen Felsen Carrock und werden immer noch verfolgt von Orks. Nun gilt es schnell einen Unterschlupf zu suchen, denn auch ein Hautwechsler soll in der Gegend sein Unwesen treiben… Qualitativ steht der zweiten Teil seinem Vorgänger in nichts nach. Dies kann man besonders gut in der Szene erkennen, als die Zwerge zusammen mit Bilbo zu Fassreitern werden - hat mir Spaß gemacht dies in 3D zu sehen! Besonders böse ist der Cliffhanger am Schluss, also immer schön den letzten Teil in der Hinterhand haben. I see fire von Ed Sheeran erklingt im Abspann und ich muss für mich persönlich sprechen, dass ich vollkommen von diesem Lied gefangen genommen wurde. So wunderschön ergänzt es den übrigen Soundtrack, dass ich mich vor Begeisterung gar nicht mehr einkriege.

Kommentare:

  1. Ich hab ja gesagt, es geht beim zweiten Teil weiter.

    Nachdem ich nun von Eine unerwartete Reise mit gemischten Gefühlen hinterlassen wurde, waren meine Erwartungen an den zweiten Teil deutlich gedämpft. Bis zum ersten Trailer. Denn dort glaubte ich die Handschrift von Guillermo del Toro zu erkennen. Der ja eigentlich die Filme hätte drehen sollen. Leider hat, wie eigentlich üblich, der Trailer mehr versprochen als der Film dann gehalten hat. Die Szenen im Düsterwald gehören für mich noch zum Besten was der Film zu bieten hat. Eben weil ich dort die Handschrift del Toros erkannt habe. Und natürlich ist Cumberbatch als Smaug über jeden Zweifel erhaben. Wer von seiner Stimme nicht gebannt ist, der ist entweder taub oder... es gibt nur diesen Grund.
    Doch wie auch schon beim ersten Teil hat Smaugs Einöde wieder einige Probleme. Neben weiterhin blassen Figuren gesellen sich nun viel zu lange Action-Szenen hinzu. Nicht immer ist mehr gleich besser. Und Legolas war zwar in Herr der Ringe schon akrobatisch unterwegs, aber das ist zu viel.
    Die Wasserstadt ist für mich komplett ins, Achtung!, Wasser gefallen. Sämtliche Figuren finde ich absolut misslungen. Der Bürgermeister und sein Lakei sind dumme Witzfiguren und Barth ist ein billiger Abklatsch von Aragorn. Wobei Thorin das ja auch schon ist.
    Das größte Problem, was sich dann in Teil 3 entlädt, ist aber das Smaugs Einöde Krampfhaft versucht Herr der Ringe zu sein. Aber Der Hobbit ist nunmal nicht Der Herr der Ringe. Ich verstehe das man eine Verbindung zum HdR schaffen wollte, aber doch dann nicht in dem Maße wie es hier passiert. Da hätte ich mir, wenn es schon Änderungen in der Geschichte gibt, eher mehr Charakter für die 13 Zwerge gewünscht.

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  2. Vielen Dank für deinen Kommentar und vor allem für diesen grandiosen Wortwitz! :)

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