Dienstag, 12. Dezember 2017

Game Review: Cuphead

Genre: Jump&Run
Publisher: Microsoft Game Studios
Developer: StudioMDHR
USK: keine Angabe
Release: 29. September 2017
Spielzeit: 8 - 10 Stunden

Ihr mögt alte Comic-Grafik, wie bei Popeye, Betty-Boop und Mickey Maus? Ihr wollte ein Spiel mit vielen Bossgegener, die so schwer sind, dass man manchmal heulen könnte? Ihr wollt euch mit dem Teufel anlegen? Dann seit ihr bei Cuphead genau richtig! Schauen wir uns diesen wundervollen Titel doch einfach mal an…

Montag, 11. Dezember 2017

Movie Review: Blade Runner 2049

Nun gut, von Bladerunner war ich nicht ganz so überzeugt, aber das hält mich ja trotzdem nicht auf, den Nachfolger Bladerunner 2049 zu schauen. Wir befinden uns, wie der Titel schon sagt, im Jahre 2049 und das Replikantenproblem besteht nicht mehr, denn Replikanten sind nicht mehr die typischen Sklaven und leben mitten unter den Menschen. So verhält es sich auch in Los Angeles - die Stadt befindet sich am Abgrund, denn der Smog lässt kaum noch ein Licht durch und die Menschen müssen sich von Maden ernähren, die extra in Gewächshäusern gezüchtet werden. Replikanten muss man allerdings immer noch in den Ruhezustand versetzen, da einige über eine unbegrenzte Lebensdauer verfügen - genau das ist die Aufgabe des Replikanten Officer K, gespielt von Ryan Gosling. Durch seinen Beruf wird er nicht sehr geschätzt und so ist seine einzige Freundin das Hologramm Joi. Doch dann wird es turbulent in seinem Job, da er den Auftrag erhält ein Kind zu finden, welches ein Replikant geboren haben soll. Die Tyrell Corporation versprüht zwar nicht mehr den Glanz der alten Tage, doch dieses Exemplar fehlt den neuen Firmenchef, gespielt von Jared Leto, noch in seinem Repertoire… Als sehr langatmig, empfand ich den Film und war schon relativ gelangweilt, als die Handlung dann endlich nach über einer Stunde an Fahrt aufnahm. Es gibt ein Wiedersehen mit Deckard, welches wunderbar de beiden Filme miteinander verbindet und den Kreis sozusagen schließt. Wenn die Handlung endlich mal in die Pötte kommt, dann ist sie spannend und interessant. Viele Gebiete sahen mir etwas zu gleich aus und das obwohl die Orte Las Vegas und San Diego waren. In einem Endzeit-Szenario ist zwar alles zerstört, aber etwas Kreativität hätte ich mir dann doch gewünscht.

Movie Review: Blade Runner

Bevor man das Remake genießen kann, sollte man sich den Original-Film anschauen - dies ist zumindest meine Devise. Deswegen schaute ich mir Blade Runner oder auch Der Blade Runner an, welcher auf dem Buch mit dem sagenhaften Titel "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" basiert. Im Jahre 2019 ergeben sich die typischen Probleme einer Dystopie - Überbevölkerung, kaum Ressourcen, krasser Unterschied zwischen Arm und Reich, ausgestorbene Tierarten, usw.. Um neue Lebensräumen zu erschließen fertigte die Tyrell-Corporation Replikanten an, die zwar im Ursprung künstlich sind, dennoch nach einiger Zeit Gefühle entwickeln können. Aufgrund dessen ist ihre Lebensdauer auf vier Jahre begrenzt, in der sie die Erde niemals betreten dürfen. Wenn sie dies doch tun, werden sie von den Blade Runnern gejagt und "in den Ruhestand versetzt". Vorhersehbar ist unser Protagonist Rick Deckard ein solcher Blade Runner, der nun eine Gruppe Replikanten ausschalten muss… Klar hat der Film viele philosophische Ansätze, wie die Frage, ab wann ein Wesen relevant ist und nicht nur eine Maschine darstellt. Die Darstellung der Welt ist ebenfalls einer dystopischen Welt angemessen - düster, dreckig, futuristisch und alle Kulturen und Religionen scheinen sich in dieser Stadt zu vereinen… Das war es aber auch schon von mir mit den positiven Tönen, denn ich finde den Film nicht nur langweilig und vorhersehbar, sondern halte viele Handlungen für komplett überzogen und schwachsinnig, welches den Film in meinen Augen lächerlich macht und damit nicht einen Kultfilm, sondern einen Trashfilm inszeniert. Die Dame, die in einem sehr durchsichtigen Mantel fliehen möchte, sagt da wohl schon alles… Schade, ich habe mir mehr erwartet.

Sonntag, 10. Dezember 2017

Game Review: A Rose in the Twilight

Genre: Jump&Run
Publisher: NIS America, Inc.
Developer: Nippon Ichi Software, Inc.
USK: keine Angabe
Release: 11. April 2017
Spielzeit: 4 -5 Stunden

Ein kleine Mädchen erwacht in einem Dungeon. Auf ihrem Rücken wächst ein gigantischer Dorn mit einer Rose dran. Das Wichtigste ist für sie nach Hause zu kommen und aus diesem schrecklichen Dungeon zu fliehen. Doch auf ihrem Weg muss sie für jeden Fortschritt einen grauenhaften Blutzoll zahlen. Die Blutmagie der Dornen bleibt mysteriös - wie gelangten sie in diese Welt und ist sie noch zu retten?

Samstag, 9. Dezember 2017

Movie Review: Logan - The Wolverine

Meiner Enttäuschung kann ich gar nicht genug Ausdruck verleihen. Ich habe mich richtig derbe gefreut, als ich den Trailer zum Film "Logan - The Wolverine" gesehen habe, aber mal wieder zeigt sich, dass man lieber nicht zu viel erwarten sollte. Im Film bekommen wir es mit einem älteren Logan zu tun, der im Jahre 2029 als einer der letzten Mutanten auf der Erde wandelt. Sowohl Charles Xavier, der an einer Erkrankung leidet, als auch Logan, welcher durch das Adamantium in seinem Körper vergiftet wird, sind nicht mehr so ganz auf der Höhe. Als er schließlich einen Auftrag erhält ein Kind zu eskortieren, nimmt er den Auftrag dank einer hohen Belohnung an. Doch irgendetwas stimmt nicht - das Mädchen scheint wie er zu sein, obwohl seit 25 Jahren keine Mutanten mehr geboren wurden… Hugh Jackman ist als Wolverine einfach klasse, bloß das in diesem Film meiner Meinung nach dies überhaupt nicht zur Geltung kommt. 137 Minuten sind vielleicht auch etwas zu lang - kürzer und dadurch mit etwas mehr Schwung wäre unter Umständen besser gewesen. Laura war mir grauenhaft unsympathisch. Schade, ich hatte so viel mehr erwartet. Einige Szenen sind zwar gut, gehen dann aber doch in der Langatmigkeit unter. So schade.

Game Review: Yo-Kai Watch 2

Genre: RPG
Publisher: Nintendo
Developer: Level-5
USK: Freigeben ab 0 Jahren
Release: 07. April 2017
Spielzeit: 25 - 50 Stunden

Wieder einmal stehen die Sommerferien vor der Tür und das nicht nur im realen Leben, sondern auch in Yo-Kai Watch 2. Wir befinden uns wieder in Lenzhausen und begleiten entweder Nathan oder Cathy, die ihre Yo-Kai Watch, eine Uhr mit der man die namensgebende, japanischen Geister sehen kann, verloren haben. Eine böse Macht will verhindern, dass die Yo-Kai Watch wieder zu ihrem Besitzer zurückfindet und dann tobt auch noch ein Krieg zwischen den Yo-Kai…

Freitag, 8. Dezember 2017

Game Review: Burly Men At Sea

Genre: Adventure
Publisher: Brain&Brain
Developer: Brain&Brain
USK: keine Angabe
Release: 03. Oktober 2017
Spielzeit: 1 Stunde

Ein interaktives Buch voll mit Abenteuern - genau das erwartet euch im Spiel Burly Men at Sea von Brain&Brain. Wir spielen die Gebrüder Bart, welche nicht nur wundervolle Bärte haben, sagt ja auch der Name, sie sind Fischer, die ihren Beruf an den Nagel hängen wollen um heroische Heldentaten und fulminante Abenteuer zu erleben…

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Movie Review: Justice League

Was für Marvel die Avengers sind, ist für DC die Justice League. Nachdem Wonder Woman mich begeistern konnte, freute ich mich auf dem Film. Superman ist tot und gerade jetzt taucht ein alter Widersacher mit dem Namen Steppenwolf auf. Schon über 1000 Jahre ist es her, seit der Steppenwolf von Amazonen, Menschen, Atlanten, Göttern und Green Lanterns geschlagen worden ist. Um seine Macht zu bannen wurde jedem Volk eine Mutterbox überlassen, die sie verstecken sollten um den Steppenwolf von seiner Rückkehr abzuhalten. Es kommt, wie es kommen muss und es gibt nur eine Möglichkeit den Feind wieder dorthin zurückzuschicken, woher er gekommen ist - die Gründung der Justice League, bestehend aus Batman, Aquaman, Flash, Wonder Woman und Cyborg. Ich bin ehrlich, ich mag weder Henry Cavill als Superman, noch Ben Affleck als Batman. Jason Momoa als Aquaman war allerdings große Klasse, wenn auch angeblich viele Szenen mit ihm geschnitten worden sind. The Flash hat mich überrascht - ich fand ihn angenehm witzig (so hätte der neue Spiderman auch sein sollen). Handlungsstränge waren vorhersehbar und jetzt auch nicht wirklich spannend, aber die Inszenierung ging schon klar und die Töne von Danny Elfman waren sagenhaft. Kann man sich ruhig mal anschauen, muss man aber nicht.