Dienstag, 17. Oktober 2017

Movie Review: Death Note

An der Geschichte verändert sich nicht viel in der Realverfilmung des Manga Death Note aus dem schönen Lande Japan - jedenfalls nicht im ersten Film aus dem Jahr 2006. Der größenwahnsinnige Light Yagami versucht mit einem Todesnotizbuch, welches beim Hineinschreiben des Namens jeden Menschen töten kann, der Gott einer neuen Welt zu werden, in dem er Verbrecher mit diesem umbringt. Ihm gegenüber steht der Meisterdetektiv L, der versucht Light auf die Schliche zu kommen. Light hat allerdings eine Schulfreundin Shiori, der relativ viel Raum gegeben wird. Ein Film hat natürlich nicht die Laufzeit einer Serie - trotz der geringen Zeit schafft es das Medium den Anime gut aufzugreifen und schafft eine gute Geschichte. Selbst die Charaktere kommen gut rüber, wenn auch nicht so tiefgründig, wie es im Anime bzw. Manga der Fall ist. Die deutsche Synchronisation ist allerdings nicht die beste und so kommt es manchmal zu komischen Momenten. Meiner Meinung nach sind die Schauspieler einfach perfekt für ihre Rollen. Selbst eine braunhaarige Misa ist da zu verkraften. Warum Raye Penber den Namen Iwamatsu bekommen hat, ist mir jedoch schleierhaft...

Montag, 16. Oktober 2017

Book Review: Death Note - L change the World

Neben Another Note schrieb Mello noch einen Bericht nieder - L change the World. Die Grundhandlung ist dieselbige, wie auch im Film - L hat noch 23 Tage zu leben. Diese Zeitspanne wird oben auf den Seiten immer angezeigt, wie auch in einer Zeitskala am Anfang des Buches mit der Aufteilung der Kapitel dargestellt. Also 23 Tage Zeit um einen neuen Fall aufzuklären, denn Terroristen versuchen einen Virus freizusetzen und damit die Menschheit zu dezimieren. Nicht nur von Ls Innenwelt wird viel preisgegeben, sondern auch etwas von den Strukturen in Wammys House. Der lockere Schreibstil ist gut verständlich und kann leicht weggelesen werden. Manch einer mag vielleicht behaupten, dass L change the World nur eine Art Fanfiction ist, welches ich allerdings so nicht unterschreiben möchte. Das Buch spielt gekonnt mit einem alternativen Universum und setzt Handlungsstränge aus dem Anime/Manga außer Kraft. Emotionale Momente, gepaart mit einer soliden Geschichte - kann man machen. Wie schon bei Another Note sind zwei Versionen vorhanden, die ebenfalls beide in meinem Regal stehen - einmal das Hardcover mit hochwertigen Drucken und einer durchsichtigen Seite und dann noch das Taschenbuch, welches wieder zu den Manga passt.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Book Review: Death Note - Another Note

Ihr seid interessiert an einem relativ kleinen Fall mit nicht mehr als vier Todesopfern, den L trotz dieser geringen Zahl übernommen hat? Wollt ihr wissen, warum L den Namen Ryuzaki hier zum ersten Mal verwendet? Dann solltet ihr einen Blick in Another Note werfen, welches von Nisio Isin… Verzeihung, Mello geschrieben worden ist. Dieses Buch behandelt die BB-Mordserie von Los Angeles, in der nur Personen mit den Initialen BB oder QQ ihr Leben lassen mussten und die auch als Strohpuppenmorde in die Geschichte eingegangen sind. L und Naomi Misora treffen aufeinander und werden zusammen in diesem ungewöhnlichen Fall ermitteln… Mehr möchte ich gar nicht verraten, aber macht euch gefasst auf eine spannende Geschichte, die eine gänzlich überraschende Wendung nehmen wird und so einiges über Ls Nachfolger preisgeben wird. Ein angenehmer Schreibstil, der aber manchmal harte Töne anschlägt, schließlich geht es hier um Morde. Another Note ist in zwei Versionen auf dem Markt, die ich beide mein eigen nennen darf. Zum einen haben wir die Hardcover-Version, die mit Stoff eingeschlagen ist und zum anderen die Taschenbuch-Version, die sich gut in das Erscheinungsbild der Manga einfügt. Ein hoch interessantes Buch für jeden Death Note Fan!

Samstag, 14. Oktober 2017

Manga Review: Death Note Band 13

Wer wollte nicht schon immer mehr über seine liebsten Charaktere aus einem Anime/Manga wissen? Richtig - Ich! Und ihr bestimmt auch, oder? Deswegen war ich ganz aus dem Häuschen, als ich feststellte, dass es einen dreizehnten Band zum Manga Death Note gab, in dem viele Zusatzinfos stehen sollten. Nicht nur, dass er sich schon rein optisch wunderbar ins Erscheinungsbild der Bände einfügt, jeder Charakter hat seine eigenen Seiten, auf denen eindrucksvoll die Eigenschaften, Zitate und Ambitionen erläutert werden. Besonders gefallen haben mir die Seiten mit den Shinigamis, deren Namen ich manchmal noch nicht einmal mitbekommen habe. Armonia Justin Beyondormason ist auch nicht gerade ein einprägsamer Name. Außerdem werden zeitlich wichtige Eckpunkte im Kira-Fall genannt - noch ein paar Comic-Strips dazu, Tests und fertig ist das Buch. Für Fans bestimmt etwas, aber nicht wichtig für die Hauptgeschichte.

Zwischenbericht Nr. 26

Und ich warte… und ich warte… und wenn ich schon warte, dann kann ich auch einen kleinen Zwischenbericht schreiben. Momentan geht es mir körperlich wieder ganz gut - ich habe meine Ernährung wieder umgestellt und tatsächlich schon ein paar Kilo abgenommen. Leider wurde mir ein Medikament gestrichen, welches ich seit über zehn Jahren schon nehme und welches meinen Hormonhaushalt regelt. Ohne dieses Medikament habe ich mit einigen Dingen zu kämpfen und vor allem treiben mich die Schmerzen fast in den Wahnsinn. Das Blöde daran ist allerdings, dass das Absetzten dieses Medikaments meine Depressionen um ein Vielfaches verschlimmert hat. Mir ist es gelungen meine Zwänge immer mehr in den Griff zu bekommen und mich auf die Dinge zu besinnen, die mir Spaß machen und mir Kraft geben, aber mit diesen beschissenen Depressionen mache ich eher wieder Rückschritte. Ich muss dringend darauf bestehen, dass ich ein Ausgleichmedikament dafür bekomme. Momentan wird aber noch abgewartet und verschoben…

Freitag, 13. Oktober 2017

Anime/Manga Review: Death Note

Es wird Zeit, dass ich euch ein echtes Meisterwerk im Bereich der Manga/Anime vorstelle - Death Note. Der Schüler Light (Raito) Yagami hat schon immer einen besondern Sinn für Gerechtigkeit besessen. Als ihm dann eines Tages ein Death Note in die Hände fällt, mit dem er anfängt Verbrecher zu ermorden, sieht er sich als Gott einer neuen Welt. Doch gegen ihn nimmt der weltberühmte Detektiv L den Kampf auf… Der große Konflikt Gut gegen Böse der am Anfang besteht, wird ordentlich durchgerüttelt. So bleibt die Geschichte nicht nur interessant, sondern auch unvorhersehbar. Komplex und spannend entwickelt sich die Geschichte, kann dabei überraschen und glänzt mit tiefgründigen Charakteren. Immer wenn man denkt, man hätte die Handlung durchschaut, wird noch einer drauf gelegt! Der Zeichenstil ist sowohl im Manga, als auch im Anime wunderschön herausgearbeitet. Für die Ohren gibt es auch einiges - nicht nur, dass die deutsche Synchronisation wirklich gelungen ist, sondern auch der Soundtrack ist atmosphärisch. Wer also Mystery-Manga mag, die eine herausragende Story aufweisen, sollte sich einmal Death Note anschauen! Einer meiner All-Time-Favorites!

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Book Review: Untot-Reihe

Bobby hat miese Laune - eigentlich hatte sie sich diesen Skiausflug als eine perfekte Gelegenheit vorgestellt, ihre neuen Mitschüler nach dem Umzug nach England besser kennen zu lernen. Doch irgendwie scheinen die "Möchtegern-Reality-Star-Schlampen" in ihr ein leichtes Opfer zu sehen und so entwickelte sich die Klassenfahrt zum reinsten Horror. Als nun der Bus an einer Raststätte hält, hat Bobby keine Lust mit den anderen einen Happen Essen zu gehen und bleibt im Bus sitzen. Solange bis es verdächtig am Bus kratzt und eine Überlebende in den Bus stürmt und mitteilt, dass alle zu Zombies geworden sind… Es handelt sich bei der Untot-Reihe um Jugendbücher und das merkt man auch - nicht nur, dass der Schreibstil einfach gehalten ist, sondern die Charaktere sind mitten in der Pubertät. Während sie manchmal kindlich handeln, können sie im nächsten Moment schon wieder mit klarem Kopf die Situation einschätzen. Besonders sympathisch sind sie dabei aber nicht. Bei vielen Elementen in den Büchern wurde sich von bekannten Vertretern im Zombie-Genre bedient. Manchmal ganz schön heftig, dann wieder lächerlich, aber mit einem guten Grundgerüst. Das E-Short Pausensnack ist nicht zu empfehlen, denn es handelt sich nur um ein paar Erfahrungsberichte, die nicht zur Hauptstory beitragen. Insgesamt ganz nett, mehr auch nicht. Wenn man schon voll drin ist im Zombie-Genre ist diese Buchreihe wahrscheinlich nichts für euch, aber für Einsteiger ganz nett.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Movie Review: The Girl with all the Gifts

Ein Pilz, der jeden Menschen, der die Sporen einatmet, sofort in ein fleischfressendes Monster verwandelt - so etwas kennen wir zum Beispiel aus dem grandiosen Videospiel The Last of Us, aber funktioniert das auch als Film? In "The Girl with all the Gifts" treffen wir auf die ungewöhnliche Geschichte eines Mädchens namens Melanie. Sie lebt mit vielen infizierten Kindern, die trotz des Pilzes ihren Verstand behalten haben, zusammen auf einem Militärstützpunkt. Unterrichtet werden sie von der engagierten Helen Justineau, die viele der Kinder ins Herz geschlossen hat, obwohl sie sich beim Geruch von Menschenfleisch in wilde Zombies, genannt Hungries verwandeln. Die leitende Ärztin des Stützpunktes sucht verzweifelt nach einem Heilmittel und schreckt auch nicht davor zurück die Gehirne der infizierten Kinder zu sezieren… ein beeindruckender Zombiefilm, der etwas anders an das Thema herangeht, mich mit einigen Szenen etwas schockiert hat und unvorhersehbar endet. Wichtige Fragen der Evolution werden aufgegriffen und regen zum Nachdenken an. Toll!