Mittwoch, 10. Januar 2018

Game Review: Yooka-Laylee

Genre: Jump&Run
Publisher: Team17 Digital Ltd
Developer: Playtonic
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Release: 11. April 2017
Spielzeit: 10 - 18 Stunden

Persönlich bin ich ja eher mit dem Drachen Spyro aufgewachsen, anstatt mit Banjo und seinem Freund Kazooie, dennoch bin ich ein großer Fan der 3D-Jump&Runs und fröne meiner Sammelwut unglaublich gerne in dieser Art von Spielen. Da schauen wir uns doch Playtonic's Yooka-Laylee an, welches von ehemaligen Rare-Arbeitern über Kickstarter finanziert wurde. 

Yooka, ein Chamäleon und seine Freundin Laylee, eine Fledermaus haben gerade ihr Zuhause frisch gestrichen und aufgeräumt, als ihr neuster Fund ein magisches Buch einfach so durch die Luft weggesaugt wird. Der Bösewicht Capital B klaut alle Bücher auf der Suche nach ebendiesen magischen Buch um nichts geringeres als die Weltherrschaft an sich zu reißen. Zum Glück hat das Buch bei seiner Reise durch die Lüfte alle seine Seiten verloren. Nun müssen Yooka und Laylee die goldenen Paigies einsammeln, in dem sie Aufgaben in fünf verschiedenen Bücherwelten lösen.

Zugegeben ist die Geschichte nicht gerade neu, aber vielleicht braucht es auch nicht viel mehr, als den ewigen Kampf Gut gegen Böse. Dafür erwarten einen skurrile und  liebenswürdige Charaktere - ein Polygon T-Rex mit dem Namen Rextro, der eine Vorliebe für Arcade-Automaten hat oder die nervigen Ritter-Schweine und vergessen wir nicht Trousers, der uns immer neue Moves verkauft. Natürlich erinnert vieles an seinem indirekten Vorgänger Banjo-Kazooie, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Verwandlungen in jedem Level oder die Jinjos… ich meine die Ghost Writers, die man einsammeln muss.

Abwechslung in jedem Level - eine Dschungelwelt, Schneewelt, Dschungelwelt, Galaxiewelt und nicht zu vergessen das Casino! In jeder Welt gibt es Federn zu sammeln, eine schnelle Runde mit dem Lorenkarren zu meistern und einen Boss zu besiegen. In einer Welt kann man sogar ein Rennen gegen eine Wolke bestreiten oder Hüte von Schneemännern suchen. Alles wird begleitet von einem Soundtrack, der ins Ohr geht und auch hängen bleibt.

Leider ist die Performance auf der Playstation 4 nicht immer die beste - sprich an einigen Stellen ruckelt es ganz schön. Die Steuerung lässt ebenfalls zu wünschen übrig. Wenn dann ein Sprung daneben geht, weil das Spiel einfach nicht will, kann man sich derbe ärgern.

Fazit

Ein nettes 3D-Jump&Run, welches an seinen Vorgänger erinnert, selbst aber etwas blass bleibt, trotzdem süße Charaktere zu bieten hat. Kann man machen.


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