Mittwoch, 3. Januar 2018

Game Review: Rime

Genre: Action-Adventure
Publisher: Greybox
Developer: Tequila Works
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Release: 26. Mai 2017
Spielzeit: 4 - 5 Stunden

Namenlos und ohne ein weiteres Wort werden wir als unbekannter Junge auf eine Insel losgelassen. Wir wachen am Strand auf und wissen weder warum wir hier sind, noch was unsere Aufgabe sein soll. Wie gut, dass die Insel so einladend hübsch ist und so machen wir uns ans Erkunden…

Grafisch ein echter Augenschmaus sind manchmal ein abstrahierter Stil zu erkennen, während Kleinigkeiten dann aber auch wieder vor Details strotzen können. Die vielen kleinen Gewässer sind einfach herausragend designt.

Nicht ein Wort wird gesprochen und trotzdem wissen wir bald, was zu tun ist. Nur mit Symbolik und Gestik dem Spieler klar zu machen, was er tun soll, ist eine große Kunst. So läuft uns ein Fuchsgeist hinterher und fordert uns auf Statuen einzusammeln, welches nur möglich ist, wenn wir die Schweine mit etwas Futter bestechen.

Gefahren gibt es in Form von dunklen Wesen oder einen riesigen Vogel, der uns mit seinen Krallen erwischt, wenn wir zu lange ungeschützt in der Wüste bleiben. Rätsel sind eigentlich immer logisch und gehen gut von der Hand. Kugeln und Treppen müssen geschoben, Tore erschlossen und kleine Dinge gesammelt werden. Selbst im Wasser darf getaucht werden. Am Ende wird sogar noch eine Beziehung zu einem selbstgebauten Roboter aufgebaut.

Für die Ohren wird auch einiges geboten und der Soundtrack kreiert zusätzlich eine ganz eigene Atmosphäre, mal bedrückend, mal locker leicht.

Fazit

Ein liebevolles Spiel mit toller, abwechslungsreicher Umgebung, einer Geschichte die man sich selbst zusammenreimen muss und einer dichten Atmosphäre. Dorthin darf man sich gerne mal flüchten. Toll. 


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