Donnerstag, 4. Januar 2018

Game Review: The End is Nigh

Genre: Jump&Run
Publisher: Edmund McMillen
Developer: Edmund McMillen
USK: keine Angabe
Release: 12. Juli 2017
Spielzeit: 10 Stunden

Twitch-Streamer sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken aus dem Gaming-Bereich, doch wie sieht es in den Spielen direkt aus? Das erleben wir im Spiel The End is Nigh, in dem wir den Streamer Ash spielen, der leider während seines Streams eine Apokalypse verschläft und von nun an in einer Zwischenwelt bzw. der neuen und nennen wir sie baufälligen Welt festhängt…

Nun sind wir also am Ende der Welt und unser einziges Bestreben ist innerhalb von 600 Levels bzw. Screens über 100 Tumore zu finden und nebenbei 20 Mini-Game-Cartridges einzusammeln, die alle spielbar sind. Das war es eigentlich. An einigen Harken kann man sich festhalten, an Dornen geht man drauf. Surreale Gebilde tauchen ebenfalls in den Leveln auf und unterstützen die Atmosphäre.

In einer zerstörten und erst in Graustufen gehaltenen Welt springen wir von Ruine zu Ruine, die sich bei Berührung nach unten hin verabschieden und in sich zusammenfallen. Rote Lava, giftiges Lila, Wasser und immer wieder Regen - viele Level haben es in sich. Einige Herausforderungen sind schon knackig, aber dafür kennt man doch den Macher von Super Meat Boy. Allgemein ist die Welt uns nicht freundlich gesinnt, aber war sie das jemals für Ash? Wohl nicht.

Ash's größter Wunsch ist nämlich einen Freund zu haben. Ob dieser Wunsch am Ende in Erfüllung geht, müsst ihr selbst herausfinden. Vielleicht lässt sich aus den Tumoren ja was Schickes basteln? Es gibt verschiedene Endings, einen sagenhaft guten Soundtrack und jede Menge Achievements. Alles wirkt absolut depressiv und Ash wandelt nicht als Mensch, sondern als einer Art schwarzer Blob durch die Gegend.

Fazit

Ein gelungener, grotesker Plattformer, der durch seine ungewöhnliche Story besticht, an Schwierigkeit derbe zunimmt und seinen ganz eigenen Charme hat. 


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