Montag, 1. Januar 2018

Game Review: Assassins Creed Origins

Genre: Action-Adventure
Publisher: Ubisoft
Developer: Ubisoft
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Release: 27. Oktober 2017
Spielzeit: 15 - 20 Stunden

Das neue bahnbrechende Assassins Creed Origins soll nicht nur den Anfang der Assassinen einläuten, sondern uns auch in alte Ägypten entführen. Die Ubisoft-Formel soll nicht nur aufgebrochen worden sein, sondern es soll ein komplett neues, verbessertes Spielererlebnis präsentiert werden. Da die Reihe immer weiter an Qualität verloren hatte, laut Spielern, ist dies ja wohl wünschenswert…

Bayek ist ein Medjai, also ein Beschützer Ägyptens. Leider kann er seinen einzigen Sohn Khemu nicht vor der Schlage und den Orden der Ältesten retten. So kommt es, dass sowohl er als auch seine Frau Aya Siwa, ihre Heimat verlassen und sich auf einen Rachefeldzug begeben. Emotional baut sich die Geschichte auf und auch die Beziehung der beiden Protagonisten - richtig, man darf zeitweise, wenn auch mit Einschränkungen Aya spielen, ist interessant zu verfolgen.

Kleopatra, Caesar - wieder einmal sind viele geschichtsträchtige Personen zu bestaunen und auch umzubringen. Gerade der Orden der Ältesten ist sehr ausdauernd und wenn man einen Kopf der Schlange abschlägt, wachsen gleich zwei weitere nach. Große Überraschungen gibt es jetzt nicht unbedingt, aber das Ende ist, ohne etwas zu verraten episch. Ich hatte eine solche Gänsehaut, als das alte Assassins Creed Theme ertönte. Der Begriff Origins ist hier genau passend gewählt.

Fürs Auge war Assassins Creed schon immer etwas - auch hier kann man die weiten Sanddünen der Wüste bestaunen, genauso wie die einheimische Flora und auch Fauna - so ein Nilpferd sollte man aber nicht allzu Nahe kommen. Eine Kleinigkeit, die mich störte ist, das Bayek im Verlauf der Geschichte seine schönen, langen Haare und den Bart verliert.

Kampfsystem geht locker flockig von der Hand und ist intuitiv. Dabei sollte man seine Gegner nicht unterschätzen - in Gruppen kann man schnell sein virtuelles Leben verlieren. Vogel Semu kämpft auch mit und zeigt Ressourcen an. Nett. Skills sind logisch gesetzt und es macht Spaß den Fähigkeitenbaum auszubauen. Unterschiedliche Reittiere und nicht ganz so ausgereifte Nebenquests - generisches hole Item z.B. ein Totenbuch von Banditen zurück oder rette Person X vor den Banditen.

Eine Pyramide zu besteigen oder auch die unterschiedlichen Türme, die einem einen Überblick über die Umgebung gewähren sind im Fall der Türme altbekannt und gut. Ich hätte mir vielleicht noch mehr Action und Rätsel in Grabmälern gewünscht.

Fazit

Ein solides, neues Assassins Creed im alten Ägypten, welches an einigen Stellen etwas blass wirkt, aber trotzdem Spaß macht. Gerne wieder. 


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