Samstag, 5. August 2017

Game Review: TESV - Skyrim - Dawnguard

Genre: Add-On
Publisher: Bethesda
Developer: Bethesda
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Release: 26. Juni 2012
Spielzeit: 10 Stunden

Vampire machen den ersten DLC zu The Elder Scrolls V - Skyrim unsicher und wollen, wie man es ja noch niemals erlebt hat, die Sonne verdunkeln um ohne große Probleme auf Erden wandeln zu können. Natürlich gibt es auch eine Macht, die das Ganze aufhalten will - die Dämmerwacht, also die Dawnguard - Vampirjäger höchster Klasse - doch welcher Fraktion soll man sich nur anschließen?

Richtig gelesen - entweder man entscheidet sich dafür ein Vampirjäger der Dämmerwacht zu werden oder wählt den Weg im Volkihar Clans mit einer neuen Erscheinungsform, ähnlich der Werwolfform, die übrigens mit dem Add-On einen neuen Fähigkeitenbaum spendiert bekommen hat. Neue Waffen, Rüstungen und Kreaturen - es gibt einen gepanzerten Troll und einen gepanzerten Hund und eine Armbrust - inklusive!

Zu kurz schreien einige Spieler, aber die insgesamt 12 Quests lange Hauptgeschichte des Vampirabenteuers kann sich durchaus sehen lassen. Nachdem wir eine gewisse Dame mit dem Namen Serana mit einer Schriftrolle der Alten auf dem Rücken in einem Verließ finden, hängen wir schon mitten in der Geschichte drin - ihr Vater ist nämlich der Vampirfürst Harkon, der die Sonne verdunkeln möchte. Je nachdem wie man sich entscheidet, kann man die Tyrannei des Fürsten unterstützen oder die liebe Serana begleiten auf ihrer persönlichen Vendetta gegen ihren Vater. Dazu müssen wir nicht nur Sonnenuhren reparieren, sondern auch Seranas Mutter finden, die sich irgendwo in einer Oblivion-Ebene verschanzt hat - im Seelengrab.

Genau da liegt der Knackpunkt - die neue Welt ist nicht sehr ansprechend - lila gefärbt und relativ leer erstreckt sie sich vor dem Spieler und hat bis auf ein verfluchtes Pferd oder einsame Seelen nicht viel zu bieten. Das Vergessene Tal hat mich da wirklich mehr von den Socken gehauen, wenn es auch nur die Tatsache war einen echten Schneeelfen zu erblicken, denn die Prüfungen waren nicht der Rede wert, wenn man von der Wegfindung mal absieht. Aber für einen Bogen von unserem Lieblingsgott Akatosh tun wir doch alles! Ein Drachenkumpel gibt es im Seelengrab ebenfalls noch obendrauf - kann man da eigentlich was falsch machen?

Fazit

Ein solider DLC mit einer guten Geschichte, leider langweiligem Gebiet aber interessanten Neuerungen. Kann man machen! 


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