Sonntag, 10. Dezember 2017

Game Review: A Rose in the Twilight

Genre: Jump&Run
Publisher: NIS America, Inc.
Developer: Nippon Ichi Software, Inc.
USK: keine Angabe
Release: 11. April 2017
Spielzeit: 4 -5 Stunden

Ein kleine Mädchen erwacht in einem Dungeon. Auf ihrem Rücken wächst ein gigantischer Dorn mit einer Rose dran. Das Wichtigste ist für sie nach Hause zu kommen und aus diesem schrecklichen Dungeon zu fliehen. Doch auf ihrem Weg muss sie für jeden Fortschritt einen grauenhaften Blutzoll zahlen. Die Blutmagie der Dornen bleibt mysteriös - wie gelangten sie in diese Welt und ist sie noch zu retten?

Samstag, 9. Dezember 2017

Movie Review: Logan - The Wolverine

Meiner Enttäuschung kann ich gar nicht genug Ausdruck verleihen. Ich habe mich richtig derbe gefreut, als ich den Trailer zum Film "Logan - The Wolverine" gesehen habe, aber mal wieder zeigt sich, dass man lieber nicht zu viel erwarten sollte. Im Film bekommen wir es mit einem älteren Logan zu tun, der im Jahre 2029 als einer der letzten Mutanten auf der Erde wandelt. Sowohl Charles Xavier, der an einer Erkrankung leidet, als auch Logan, welcher durch das Adamantium in seinem Körper vergiftet wird, sind nicht mehr so ganz auf der Höhe. Als er schließlich einen Auftrag erhält ein Kind zu eskortieren, nimmt er den Auftrag dank einer hohen Belohnung an. Doch irgendetwas stimmt nicht - das Mädchen scheint wie er zu sein, obwohl seit 25 Jahren keine Mutanten mehr geboren wurden… Hugh Jackman ist als Wolverine einfach klasse, bloß das in diesem Film meiner Meinung nach dies überhaupt nicht zur Geltung kommt. 137 Minuten sind vielleicht auch etwas zu lang - kürzer und dadurch mit etwas mehr Schwung wäre unter Umständen besser gewesen. Laura war mir grauenhaft unsympathisch. Schade, ich hatte so viel mehr erwartet. Einige Szenen sind zwar gut, gehen dann aber doch in der Langatmigkeit unter. So schade.

Game Review: Yo-Kai Watch 2

Genre: RPG
Publisher: Nintendo
Developer: Level-5
USK: Freigeben ab 0 Jahren
Release: 07. April 2017
Spielzeit: 25 - 50 Stunden

Wieder einmal stehen die Sommerferien vor der Tür und das nicht nur im realen Leben, sondern auch in Yo-Kai Watch 2. Wir befinden uns wieder in Lenzhausen und begleiten entweder Nathan oder Cathy, die ihre Yo-Kai Watch, eine Uhr mit der man die namensgebende, japanischen Geister sehen kann, verloren haben. Eine böse Macht will verhindern, dass die Yo-Kai Watch wieder zu ihrem Besitzer zurückfindet und dann tobt auch noch ein Krieg zwischen den Yo-Kai…

Freitag, 8. Dezember 2017

Game Review: Burly Men At Sea

Genre: Adventure
Publisher: Brain&Brain
Developer: Brain&Brain
USK: keine Angabe
Release: 03. Oktober 2017
Spielzeit: 1 Stunde

Ein interaktives Buch voll mit Abenteuern - genau das erwartet euch im Spiel Burly Men at Sea von Brain&Brain. Wir spielen die Gebrüder Bart, welche nicht nur wundervolle Bärte haben, sagt ja auch der Name, sie sind Fischer, die ihren Beruf an den Nagel hängen wollen um heroische Heldentaten und fulminante Abenteuer zu erleben…

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Movie Review: Justice League

Was für Marvel die Avengers sind, ist für DC die Justice League. Nachdem Wonder Woman mich begeistern konnte, freute ich mich auf dem Film. Superman ist tot und gerade jetzt taucht ein alter Widersacher mit dem Namen Steppenwolf auf. Schon über 1000 Jahre ist es her, seit der Steppenwolf von Amazonen, Menschen, Atlanten, Göttern und Green Lanterns geschlagen worden ist. Um seine Macht zu bannen wurde jedem Volk eine Mutterbox überlassen, die sie verstecken sollten um den Steppenwolf von seiner Rückkehr abzuhalten. Es kommt, wie es kommen muss und es gibt nur eine Möglichkeit den Feind wieder dorthin zurückzuschicken, woher er gekommen ist - die Gründung der Justice League, bestehend aus Batman, Aquaman, Flash, Wonder Woman und Cyborg. Ich bin ehrlich, ich mag weder Henry Cavill als Superman, noch Ben Affleck als Batman. Jason Momoa als Aquaman war allerdings große Klasse, wenn auch angeblich viele Szenen mit ihm geschnitten worden sind. The Flash hat mich überrascht - ich fand ihn angenehm witzig (so hätte der neue Spiderman auch sein sollen). Handlungsstränge waren vorhersehbar und jetzt auch nicht wirklich spannend, aber die Inszenierung ging schon klar und die Töne von Danny Elfman waren sagenhaft. Kann man sich ruhig mal anschauen, muss man aber nicht.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Game Review: Laytons Mystery Journey - Katrielle und die Verschwörung der Millionäre

Genre: Adventure, Rätsel/Puzzle
Publisher: Nintendo, Level-5
Developer: Level-5
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Release: 06. Oktober 2017
Spielzeit: 25 - 30 Stunden

Im siebten Teil der Professor Layton Reihe gehen wir nicht mit dem Professor auf eine Reise, sondern schließen uns der neuen Detektei Layton an unter der Führung seiner Tochter Katrielle. Zusammen mit ihrem Assistenten Ernest und dem sprechenden Hund Sherl geht es auf zur munteren Rätseljagd...

Dienstag, 5. Dezember 2017

Movie Review: Wonder Woman

Wonder Woman - ein Glanzbeispiel für Frauen als Superhelden. Auf der Insel Themyscira leben die Amazonen friedlich unter der Herrschaft von Königin Hippolyta. Obwohl die Amazonen jeden Tag trainieren um irgendwann den Kampf gegen den Kriegsgott Ares aufzunehmen, verbieten die Königin die Ausbildung ihrer Tochter Diana, die sie selbst aus Ton geformt hat und welche von Zeus persönlich zum Leben erweckt worden ist. Jahre vergehen, in denen Diana schließlich doch den Weg einer Amazone einschlägt. Doch eines Tages wird der Frieden auf der Insel gestört, als der britische Spion Steve Trevor von Nazis abgeschossen wird und auf die Insel flüchten muss. Prinzessin Diana sieht im Weltkrieg nichts anderes als die Machenschaften von Ares und so zieht sie zusammen mit Trevor und dem Schwert Gotttöter in den Kampf… Ich mag die Naivität mit der Diana an Dinge herangeht. Sie scheint für ein komplexes Problem eine einfache Lösung parat zu haben und das macht sie so unglaublich liebenswürdig. Handlungsstränge sind spannend, wenn auch für Comicsfans etwas vorhersehbar erzählt. Ein solider Superhelden-Film mit guten Charakteren, den man sich ruhig man ansehen kann.

Montag, 4. Dezember 2017

Book Review: Briefe vom Weihnachtsmann

Ein aufmerksamer Leser mag es vielleicht schon bemerkt haben - in meiner Ausführung zu den Büchern des sagenhaften J.R.R. Tolkiens fehlt ein Exemplar. Doch man mag mir vergeben, dass ich es nun, zur Jahreszeit angemessen, erst jetzt erwähnen werde. Die Briefe vom Weihnachtsmann ist eine Sammlung von Briefen, die Tolkien in Namen des Weihnachtsmannes an seine Kinder geschrieben hat. Dazu fertigte er immer kleine Zeichnungen an, die das im Brief geschilderte noch untermalten. So erfahren wir wie der Weihnachtsmann eine neue Adresse bekam, weil sich der Polarbär ein Bein gebrochen hat oder wie der Mann im Mond einen großen Vorrat an Weihnachtsschokolade aufgegessen hat. Vom Feuerwerk zur Ankunft des Winters ist die Rede und vom grünen Bruder des Weihnachtsmannes, der für die sommerlichen Länder zuständig ist. Genauso wird Bezug auf die Zeitzonen genommen, schließlich kann der Weihnachtsmann über 1000 Strümpfe in der Minute füllen und auch die Kriegszeiten, in denen einige Kinder nicht mal ein Abendbrot bekommen konnten, werden kurz angerissen. Immer wieder den Bezug auf den Brief des vorherigen Jahres und mit der kleinen Aufforderung mehr Briefe zu schreiben, lassen einen die bildhaften Briefe mit einem wohligen Weihnachtsgefühl zurück. Drachen werden auch kurz erwähnt - so ganz ohne konnte Tolkien dann wohl doch nicht. Etwas Kurzes und Besinnliches für die Weihnachtszeit. Schön.

Sonntag, 3. Dezember 2017

Game Review: The Legend of Zelda - Breath of the Wild

Genre: RPG
Publisher: Nintendo
Developer: Nintendo
USK: Freigeben ab 12 Jahren
Release: 03. März 2017
Spielzeit: 100 - 200 Stunden

Es ist soweit - ich habe endlich The Legend of Zelda - Breath of the Wild beendet. Ja, ich habe durch die Umstände etwas länger gebraucht, aber nun ist Ganons Verheerung versiegelt und Hyrule gerettet. Da ich nur einen "Angespielt"-Artikel geschrieben habe, wollte ich nun ein Endfazit ziehen…

Samstag, 2. Dezember 2017

Game Review: Last Day of June

Genre: Adventure
Publisher: 505 Games
Developer: Ovosonico
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Release: 31. August 2017
Spielzeit: 4 - 5 Stunden

Einfach in der Zeit zurückreisen um einen vermeintlichen Fehler des Schicksals zu ändern, das Leben wieder lebenswert zu machen. Ein Pärchen, welches zu einem See fährt und dabei eine Welle von Ereignissen lostritt, die nicht mehr aufzuhalten scheint. Kann der namenlose Mann den Tag verändern? Und was für einen Preis muss man zahlen, wenn man dies versucht? Dies alles erfährt man im Indiespiel Last Day of June…

Freitag, 1. Dezember 2017

Book Review: Mythos Academy

Gwen Frost - neue Schülerin auf der Mythos Academy und alles andere als begeistert. Während ihre Mitschüler alle wie versnobbte Millionärskinder als Nachkommen von Walküren, Spartaner und Amazonen herumlaufen, so besitzt Gwen die Gabe einer Gypsy und kann bei jeder Berührung die Geschichte eines Gegenstandes erfahren. Klingt nicht so spannend, wie ausgefeilte Kampftechniken und Gwen wird schnell zur Außenseiterin. Die fantasievolle Welt rund um alle möglichen Mythologien sieht das aber anders und zieht sie in einen Krieg zwischen die Götter, der schon seit Jahrhunderten wütet. Dabei wird nicht nur eine spannende Geschichte mit wunderschönen Charakterentwicklungen und interessanten Wendungen zum Besten gegeben, sondern auch Infos über diverse Mythologien, wie die nordischen Sagen oder den griechischen Göttern eingestreut. Urban-Fantasy in wunderschönem Gewand - Spannung bis zum letzen, sechsten Band garantiert! Eine meiner Lieblingsbuchreihen!

Donnerstag, 30. November 2017

Book Review: Mara und der Feuerbringer

Die nordische Mythologie ist für mich eines der interessantes Themen, die die Welt der Geschichten zu bieten hat. Dementsprechend kann ich bei einem Buch, welches diese Themen verpackt in ein gutes Abenteuer präsentiert doch erst recht nicht Nein sagen. In der Buchreihe Mara und der Feuerbringer von Tommy Krappweiß findet unsere namensgebende Heldin Mara raus, dass sie eine Spákona ist, also eine Seherin, die mal eben die Götterdämmerung, also Ragnarök aufhalten soll. Mit 14 Jahren und kaum Kenntnissen über die nordischen Götter, wie Odin, Thor und Loki ist das gar nicht mal so leicht. Zudem muss sie sich mit ihrer Mutter herumschlagen, die sich für eine Hexe, entschuldigung Wicca hält und auch in der Schule läuft es nicht gerade rund. Zur Seite steht ihr nach anfänglichen Schwierigkeiten Professor Weissinger, der ein ganzen Lexikon an geschichtlichen Fakten im Kopf hat und diese auch gerne mit der Welt teilt. Ein schöner, lockerer und vor allem witziger Schreibstil geleitet durch die Gedankenwelt von Mara, die unglaublich authentisch und sympathisch herüberkommt. Allgemein hat jeder Charakter seine ganz eigenen Züge. Fakten sind immer gut verständlich erklärt und tragen atmosphärisch zur Geschichte bei. Während mir der erste Band schon sehr gut gefallen hat, hat es der zweite Band geschafft mich noch mehr zu verzaubern. Leider kann ich das vom dritten und letzten Band nicht behaupten, da ich die Liebesgeschichte zu bemüht und unschlüssig fand, aber das ist Geschmacksache. Alles in allem hält man mit Mara und der Feuerbringer eine wunderschöne Abenteuerreise durch die nordische Mythologie in den Händen, die von tollen Charakteren und spannenden Fakten getragen wird. Den Kinofilm kann ich ebenfalls nur empfehlen und das nicht nur weil meine Lieblingsband Schandmaul den Titelsong beigesteuert hat. Einfach grandios!

Mittwoch, 29. November 2017

Book Review: Thor & Loki

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein großer Freund der nordischen Mythologie bin und wissbegierig alles einsauge, was sich in diesem Gebiet finden lässt. Um Wissenslücken zu schließen, bestellte ich mir die von einem großen Internetwarenhaus empfohlenen Bücher "Thor - Von der Edda bis Marvel" von Martin Arnold und "Loki - Beweger der Geschichten" von Yvonne S. Bonnetain - beide erschienen im Roter Drache Verlag und unterschiedlicher von der Aufmachung her, als man es sich vorstellen kann. Gerade im Zeitalter der Marvelcomics oder der Fernsehserie Vikings sollte man sich die Wurzeln des Ganzen schon einmal anschauen. Wenden wir uns "Thor - Von der Edda bis Marvel" zu, welches mich sehr begeistern konnte. Es gibt einen kleinen Einblick in die Edda und interpretiert zahlreiche Theorien über Thor und seine Beziehung zu anderen Göttern und Riesen - zudem wird eine interessante Zusammenfassung gegeben, wie sich der Glaube an Thor auch in späteren Zeiten entwickelt auch im Bezug auf das Christentum, also wirklich von Anfang bis Ende. Allerdings das Ende hat mir nicht ganz so gut gefallen - zwar gehe ich mit der übertriebenen Darstellung von Thor in den Marvel-Comics konform, finde aber, dass der Autor den Einfluss der Pop-Kultur etwas außer Acht lässt. Im Mittelteil sehr langatmig und dann ein zu kurzes Ende - hätte man besser machen können. Zeichnungen und Fotografien sind immer gut ins Seitenlayout eingearbeitet und zeigen interessante Artefakte und Kunst. Dann las ich jedoch das zweite Buch "Loki - Beweger der Geschichten", welches eher eine Facharbeit ist, als ein Sachbuch, welches ich jedoch nicht wusste und deswegen hart enttäuscht wurde. Vielleicht ein drittel in diesem Buch geht es tatsächlich um den Gott Loki und Theorien über ihn, die aber gleich wiederlegt werden. Diskussionen, spitzfindige Wort - und Begriffklaubereien und Thesen von Fachmännern, die sich mit Chaos und den Christentum vs. Nordische Mythologie auseinandersetzen können. Beim ersten Buch kann ich eine Empfehlung aussprechen, wenn man an schwieriger Literatur nicht abgeneigt ist und sich tiefgreifend informieren will, aber beim zweiten Buch möchte ich stark davon abraten, es sei den man studiert das Thema. Anstrengende Bücher, die aber durchaus ihren Zweck erfüllen.

Dienstag, 28. November 2017

Zwischenbericht Nr. 28

Mal wieder ist es Zeit für einen bahnbrechenden Zwischenbericht. Aber mal ehrlich, ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. In der letzten Woche sind so viele Sachen passiert, die für mich anstrengend und kraftraubend waren, dass ich mich am liebsten in mein Bett einmummeln würde und nicht mehr herauskomme, bis Weihnachten ist. Fangen wir von Vorne an - letzen Donnerstag war wieder Chemo angesagt. Auch wenn ich nun schon elf Chemos hinter mir hatte, hatte ich Angst davor. Wie würde ich sie diesmal vertragen? Bekomme ich nach so einer langen Zeit wieder eine allergische Reaktion? Wie werden die Nebenwirkungen sein? Das Gedankenkarusell war am kreisen und ich mittendrin. Doch es sollte noch viel schlimmer kommen, denn am Donnerstag ertastete ich wieder einen Knoten unter meiner Haut und brach in Panik aus. Nach der Chemo war ich sowieso etwas erschlagen, aber als ich dann beim Duschen besagten Knubbel ertastete, war ich hellwach. Am Freitag gleich angerufen und dann für Montag einen Termin bekommen.

Montag, 27. November 2017

Comic Review: The Witcher

Witcher und Comics? Passt das zusammen? Bücher stellen zwar die Grundlage da und die Spiele sind auch erste Klasse, aber funktioniert die Witcher-Welt auch als Comic? Finden wir es heraus! Der erste Band mit dem Titel "Im Glashaus" sieht nicht allzu vielversprechend aus. Hexer Geralt trifft auf einen Jäger im Wald. Nachdem sie ein paar Ertrunkene ausgeschaltet haben, teilen sie sich am Feuer eine Flasche Wein. Alles scheint gut zu sein, bis sie versuchen aus dem Wald herauszukommen. Bei der Flucht vor einem Waldschrat treffen sie auf ein merkwürdiges Haus. In der zweiten Geschichte begleiten wir Geralt auf ein Schiff in der Mission ein Kind vor einem Fuchs, also einer Kitsune zu beschützen. Kennt man schon aus den Büchern von Sapkowski selbst. Die Geschichten sind beide gut, allerdings der Zeichenstil wirkt oft grauenhaft entstellend - nicht nur das Geralt's Gesichtszüge so scharf geschnitten sind, dass er aussieht wie ein Greis, auch Arme oder Proportionen sind lächerlich. Landschaften sind wiederum ganz hübsch dargestellt. Alle guten Dinge sind drei und so ändert sich in diesem Band nicht nur der Zeichner, sondern es wird auch angepriesen, dass diese Geschichte von den Story-Schreiberlingen vom Spiel The Witcher 3 - Wild Hunt höchstpersönlich verfasst worden ist. Dies merkt man sofort an der Handlung der Geschichte - Ciri und Geralt sind unterwegs um eine Striege den Garaus zu machen. Dabei werden immer wieder Rückblenden auf bereits bekannte Ereignisse gesetzt. Zeichnungen sind im dritten Band meiner Meinung nach viel schöner und sauberer herausgearbeitet. Gefällt mir viel besser als seine zwei Vorgänger. Folglich kann ich zusammenfassend sagen, dass die ersten Bände sehr lieblos in meinen Augen sind, während Band 3 mit einer künstlerischen Genauigkeit glänzt.

Sonntag, 26. November 2017

Book Review: The Witcher Kompendium

Fantasy-Welten - genau mein Ding. Können gar nicht groß genug sein und wenn der gegebene Umfang vorhanden ist, dann kann ein Kompendium nicht schaden. Gerade bei den politischen Verschwörungen der nördlichen Königreiche kann man schon einmal schnell den Überblick verlieren. Wenn die Einleitung von keinem Geringeren als Rittersporn geschrieben wurde, dann kann es ja nur gut werden. Zumal er uns einen guten Tipp gibt, wie man eine Wodkaflasche in eine Vorlesung in der Akademie von Oxenfurt schmuggeln kann. Die Umschreibung der Geschichte wird dann aber doch vom Drachen Drei Dohlen geführt, der aufgrund seines Alters besser dafür geeignet scheint. Wusstet ihr das Zwerge unglaublich eifersüchtig sind? Ein Kapitel über die Hexer und natürlich eine detailreiche Beschreibung der Monster, die ebendiese erschlagen gibt es auch noch. Was mich jedoch richtig beeindruckt hat, ist das Kapitel über die Geschichte von Geralt von Riva - nicht nur, dass alle Romane zusammengefasst werden, sondern auch die Spiel vom ersten bis zum dritten Teil werden erläutert. Dieses Buch kann sich wirklich Kompendium schimpfen! Garniert wird alles mit Artworks aus der gesamten Witcher-Welt. Einfach wundervoll! Da schlägt das Herz jeden Fans gleich höher!

Samstag, 25. November 2017

Game Review: The Witcher 3 - Wild Hunt - Blood & Wine

Genre: RPG-DLC
Publisher: Bandai Namco
Developer: CD Project Red
USK: Freigegeben ab 18 Jahren
Release: 31. Mai 2016
Spielzeit: 30 - 40 Stunden

Toussaint - das Land von Blut und Wein. Herzogin Anna Henrietta persönlich bittet den Hexer Geralt von Riva ein Monster, welches in ihrem Herzogtum wütet, zu erledigen. Da können wir selbstverständlich nicht ablehnen und folgen den Herren Palmerin de Launfal und Milton de Peyrac-Peyran…

Freitag, 24. November 2017

Game Review: The Witcher 3 - Wild Hunt - Hearts of Stone

Genre: RPG - DLC
Publisher: Bandai Namco
Developer: CD Project Red
USK: Freigegeben ab 18 Jahren
Release: 13. Oktober 2015
Spielzeit: 10 - 12 Stunden

Hearts of Stone - das erste DLC für Witcher 3 - Wild Hunt und sein Ruf eilt den Erweiterungspacks meilenweit hinaus. Wir begeben uns in die Kanalisation von Novigrad, in der angeblich ein verzauberter Prinz hausen soll. Das Problem sind nicht nur die vielen romantischen Bürger, die in der Hoffnung auf eine baldige Heirat in ein Königshaus sich in die Tunnel gewagt haben, sondern die vielen Leichen, die den Weg des Hexers pflastern…

Donnerstag, 23. November 2017

Game Review: The Witcher 3 - Wild Hunt

Genre: RPG
Publisher: Bandai Namco
Developer: CD Project Red
USK: Freigegeben ab 18 Jahren
Release: 19. Mai 2015
Spielzeit: 100 - 300 Stunden

Kennt ihr das, dass man sich vor etwas drückt, weil man Angst hat dem nicht gerecht zu werden? The Witcher 3 ist für mich eines der perfektesten Spiele, die jemals programmiert worden sind. Mehr als fünf Pixelherzen kann ich in meiner Bewertung nicht verteilen, also müssen meine Worte dieser Fabelhaftigkeit Ausdruck verleihen. Stellen wir uns nun The Witcher 3 - Wild Hunt...

Mittwoch, 22. November 2017

App Review: Animal Crossing - Pocket Camp

Genre: Simulation
Publisher: Nintendo
Developer: Nintendo
USK: keine Angabe
Release: 22. November 2017
Spielzeit: 10 - 100 Stunden

Schon heiß erwartet - die neue App von Nintendo, diesmal im Animal Crossing Franchise. In Pocket Camp übernehmen wir nicht die Rolle eines Bürgermeisters, sonder müssen einen Campingplatz leiten. Wieder ist Melinda mit von der Partie und zahlreiche Nachbarn wollen bei uns Urlaub machen. Doch wie kann sich die kostenlose App durchsetzen? Macht es Spaß oder haben wir einen Pay2Win-Verschnitt? Schauen wir uns das Ganze einmal näher an!

Game Review: The Witcher 2 - Assassin's of Kings

Genre: RPG
Publisher: CD Project Red
Developer: CD Project Red
USK: Freigeben ab 16 Jahren
Release: 17. Mai 2011
Spielzeit: 20 - 30 Stunden

Wir befinden uns im Jahre 1271, also nach dem ersten Teil und der Krieg zwischen Anderlingen und Menschen hat ganz neue Ausmaße erreicht. Zudem rückt Nilfgaard immer weiter vor und bedroht die restlichen Königreiche, wie Temerien und Redanien. Wie gut, dass wir mit unserem Hexer Geralt von Riva wieder mitten im Geschehen sind... egal ob sich Geralt in die Politik einmischen will oder nicht - ihm bleibt keine andere Wahl um seine Unschuld zu beweisen...

Dienstag, 21. November 2017

Game Review: The Witcher

Genre: RPG
Publisher: Atari
Developer: CD Projekt Red
USK: Freigegeben ab 18 Jahren
Release: 23. Oktober 2007
Spielzeit: 35 - 40 Stunden

Unser Hexer Geralt von Riva hat sein Gedächtnis verloren und kann sich nicht mehr an die Ereignisse aus den Büchern erinnern. Noch während er sich von seinem Gedächtnisverlust erholt, wird Kaer Morhen von den Salamandra angegriffen und wichtige Hexergeheimnisse werden geraubt. Geralt muss sich nun auf die Suche begeben, um die ganze Situation aufklären zu können, die Geheimnisse wiederzuerlangen und eventuell sich wieder zu erinnern...

Montag, 20. November 2017

Game Review. Hellblade - Senua's Sacrifice

Genre: Action-Adventure
Publisher: Sony
Developer: Ninja Theory
USK: keine Angabe
Release: 08. August 2017
Spielzeit: 7 - 9 Stunden

Psychische Erkrankungen sind immer noch ein Tabu-Thema in unser Gesellschaft und selbst ich habe gezögert meine psychische Erkrankung hier in diesem Blog zu erwähnen. Deswegen kann ich nur jedes Spiel, welches sich ernsthaft mit dieser Materie auseinandersetzt, begrüßen und freute mich schon eine ganze Zeit auf Hellblade - Senua's Sacrifice, welches eine Protagonistin aufzuweisen hat, die an Psychosen leidet.

Sonntag, 19. November 2017

Movie Review: Thor Ragnarok

Thor und Thor - The Dark World bzw. Kingdom gehören zu meinen absoluten Lieblingsfilmen - folglich dachte ich, dass Thor Ragnarok einfach nur geil werden würde. Unser lieber Thor ist auf der Suche nach den Infinity-Steinen und gerät in einen Kampf mit den Feuergeist Sutur, der ihm mitteilt, dass sein Vater Odin nicht in Asgard ist. Wieder zuhause trifft er auf den verwandelten Loki, der es sich als Odin auf dem Thron von Asgard gemütlich gemacht hat. Die beiden begeben sich auf die Suche nach Odin, aber schon bald wird klar, dass dies nicht ihr einigstes Problem ist - Hela, die Tochter von Odin hat sich befreit und fordert nun ihren rechtmäßigen Thron ein. Bei ihrer Flucht landen Thor und Loki schließlich auf dem Müllplaneten Sakkar… An den Schauspielern habe ich nicht das Geringste auszusetzen und ihr kennt mich, ich bin ein kleines Loki-Fangirl. Aber auch Cate Blanchett als Hela - einfach gut. Dennoch hat mich eine entscheidende Sache gestört. Der ganze Film sah nicht aus, wie ein Thor-Film, sondern wie ein Teil von Guardians of the Galaxy - so quitschebunt und so lustig. Gegen Witz habe ich nichts und habe mich auch bei der Szene beim Friseur echt scheckig gelacht, aber alles war mir eine Spur zu viel. Das die Grundsätze der nordischen Mythologie mit Füßen getreten werden und somit Hela nicht Loki's Tochter, sondern die von Odin ist, sind wir ja von Marvel gewohnt. Zugegeben fand ich den Auftritt von Dr. Strange sehr gelungen. Dennoch hat mich der Film im Großen und Ganzen enttäuscht. Hatte ich irgendwie anders erwartet und mir erhofft. Vielleicht muss ich mich an den neuen Stil der Marvelfilme auch erst gewöhnen, wer weiß?

Samstag, 18. November 2017

Book Review: Kurzgeschichten aus Hogwarts

Weiter geht es mit den E-Books im Harry Potter Universum, genau genommen mit den beiden Kurzgeschichtenbänden "Kurzgeschichten aus Hogwarts - Heldentum, Härtefälle und Hanebüchene Hobbys" und "Kurzgeschichten aus Hogwarts - Macht, Politik und nervtötenden Poltergeistern". Im ersten Buch können wir die Biografie von Minerva McGonagall, Remus Lupin, Sybill Trelawney und Silvanus Kesselbrand lesen - nicht nur das, weitere Informationen werden zu Animagi und Werwölfen gegeben. Die Geschichten der einzelnen Charaktere sind nicht nur vielschichtig, sondern auch furchtbar traurig. Es gibt dem Leser einen ungeahnte Einblick und lässt verstehen, warum Figuren so sind, wie sie halt sind. Im zweiten Buch geht es, wie der Titel schon sagt, um Macht und Politik -  da wundert es mich nicht, dass die sympathischste Person in dieser Kurzgeschichtensammlung der Poltergeist Peeves ist. Dolores Umbridge oder der Zaubereiminister sind keine Charmebolzen - Professor Slughorn und Professor Quirrell wirken harmlos und das obwohl einer dieser Zauberer seinen Kopf mit Voldemort geteilt hat. Spannend war dann aber doch die Geschichte rund um Askaban. Alles interessante Informationen, die die Welt von Harry Potter noch facettenreicher machen.

Freitag, 17. November 2017

Book Review: Hogwarts - Ein (un)vollständiger und (un)zuverlässiger Leitfaden

Nachdem ich nun jedes offizielle Buch, welches man auch in der Hand halten kann von Harry Potter rezensiert habe, fehlen natürlich noch die E-Books, die offiziell von Pottermore herausgegeben wurden. Wer nicht nur im Alter von elf Jahren, sondern auch noch heute auf seinen Brief aus Hogwarts wartet, kann sich die Zeit mit dem Buch "Hogwarts - Ein (un)vollständiger und (un)zuverlässiger Leitfaden" versüßen. Sechs Kapitel führen einen durch das Schulleben, angefangen mit der Reise nach Hogwarts mit dem Hogwarts-Express auf Gleis Neundreiviertel bis zur Zuordnungszeremonie mit dem sprechenden Hut. Endlich erfahren wir, was Hutklemmer sind (zu denen ich laut Test von Pottermore auch gehöre - entweder das oder ich bin innerhalb eines Jahres viel mutiger geworden, sodass ich nun Gryffindor und nicht Ravenclaw als Ergebnis angezeigt bekomme.) Falls ihr nicht solche Probleme habt und eindeutig nach Hufflepuff gehört, dann könnt ihr euch hier endlich schlau lesen, wie es den im Gemeinschaftsraum des Hauses so aussieht. Die Karte des Rumtreibers, der See und von den Schulfächern zu den Zeitumkehrern. Natürlich dürfen die Schlossbewohner nicht fehlen - habt ihr schon die Ballade vom Fast Kopflosen Nick gehört? Im letzen Kapitel werden schließlich die Geheimnisse des Schlosses offenbart - eine Enthüllung von allen Geheimnissen ist natürlich nicht möglich, schließlich hat selbst Dumbledore nicht alles gekannt. Die Idee mit anderen magischen Gleisen in King's Cross fand ich genauso spannend, wie die einhundertzweiundvierzig Treppen im Schloss. Für Zusatzinformationen eine wahre Goldgrube!

Donnerstag, 16. November 2017

Movie Review: Phantastische Tierwesen

Newt Scamander - diesen beeindruckenden Autor kennen wir bereits von seinem Buch "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" - doch wie kam es dazu, dass er dieses Buch geschrieben hat? Die Frage wurde mit dem gleichnamigen Film beantwortet. Newt macht sich auf nach Amerika um angeblich einen Appaloosa Knuddelmuff zu kaufen. Als sein Niffler jedoch aus dem Koffer türmt und in einer Bank Chaos sondergleichen anrichtet, tauscht er aus Versehen den Koffer mit einem Muggel, der einen Kredit für eine Bäckerei haben möchte. Beim Öffnen lässt der Bäcker mehrere Tierwesen frei, die nun die Straßen New Yorks unsicher machen. Das Schlimme daran ist, dass der dunkle Zauberer Grindelwald mit Hochdruck daran arbeitet seine Macht auszubauen und die Zauberergemeinschaft vor den Muggeln auffliegen zu lassen. Die Philanthropische Gesellschaft New Salem schöpft schon Verdacht und lässt von Kindern Flugblätter gegen Hexen verteilen. Da sind frei herumlaufende Tierwesen dem Geheimabkommen vom Zauberministerium nicht gerade zuträglich… Sowohl die einzigartige Darstellung der Tierwesen, als auch die sympathischen Charaktere führen einen sofort wieder in die Harry Potter Welt - die Geschichte ist großartig - die Bilder magisch. Super Film!

Mittwoch, 15. November 2017

Book Review: Phantastische Tierwesen - Das Originaldrehbuch

Als ich Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind - Das Originaldrehbuch geschenkt bekommen habe, war ich mir zugegeben etwas unsicher, was die Form des ganzen Buches betraf. Ich erlag dem Irrglauben, dass die Romanform vielleicht eine bessere gewesen wäre. Nachdem es nun eine Zeit her ist, dass ich den dazugehörigen Film gesehen habe, machte ich mich daran das Buch zu lesen und was soll ich lange drum herum reden - ich war begeistert! Sofort hatte ich die Bilder des Films wieder vor meinem geistigen Auge, während ich die dazugehörigen Regieanweisungen las. Für meine werten Leser, die nicht mit dem Inhalt des Films vertraut sind, hier kurz angerissen: Newt Scamander reist nach Amerika mit seinem magischen Koffer, in dem eine Menge Tierwesen untergebracht sind. Es kommt wie es kommen muss, die Koffer werden verwechselt und ein Muggel (hier No-Maj genannt) haut mit dem Koffer ab. Unbeaufsichtigte Tierwesen in einer Zeit, in der Grindelwald sowieso alles dafür tut, dass die Zauberergemeinschaft trotz dem Geheimhaltungsabkommens enttarnt wird, sind keine allzu gute Idee… Für meinen Geschmack hätte nicht ganz so viel Platz zwischen den Zeilen gelassen werden müssen, aber so lässt sich das Buch schnell weglesen. Die wenigen Fachbegriffe sind hinten erläutert, wie z.B. Voice-Over oder bestimmte Schnitte. Besonders gefallen hat mir die Gestaltung des Buches - wenn man den Schutzumschlag entfernt, prangt ein goldener Niffler vorne auf dem Buch. Die Innengestaltung ist ebenfalls fabelhaft umgesetzt - wie aus einfachen Strichen Tierwesen entstehen, ist einfach wunderschön. Wieso erscheinen nicht zu allen Filmen Drehbücher in solch toller Aufmachung?

Dienstag, 14. November 2017

Book Review: Harry Potter und das verwunschene Kind

Mhm… also eigentlich, bin ich mir gar nicht so sicher, wie ich es schreiben soll. Natürlich freut man sich, wenn eine neue Geschichte aus einem Lieblingsuniversum veröffentlicht wird. Aber wenn man am Ende total enttäuscht das Buch zur Seite legt, ist das kein gutes Zeichen. Bei Harry Potter und das verwunschene Kind handelt es sich um ein Theaterstück nach einer Geschichte von J.K. Rowling umgesetzt von Jack Thorne. Die Handlung setzt genau am letzten Kapitel von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes an, sprich neunzehn Jahre später. Harry, Ginny, Ron und Hermine begleiten ihre Kinder zum Gleis 9 3/4 und der kleine Albus hat Angst, dass er nach Slytherin vom sprechenden Hut gesteckt wird. Der Anfang ist also eins zu eins aus dem letzen Kapitel des Buches übernommen. Albus findet im Zug sofort einen Freund - Scorpius Malfoy. Da die beiden mit Vorurteilen zu kämpfen haben, wollen sie unbedingt eine Heldentat vollbringen und setzen sich in den Kopf Cedric Diggory beim Trimagischen Tunier zu retten. Mit ihrer Reise durch die Zeit setzen sie Dinge in Gang, die sie niemals gewollt haben… Wie es bei einem Theaterstück nun einmal so ist, gibt es Regieanweisungen und Text - meiner Meinung nach stört dies nicht den Lesefluss, obwohl das ungeübte Auge vielleicht erst eine Zeit braucht um sich an die Textform zu gewöhnen. Was mich allerdings sehr stört, ist die Geschichte an sich. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl eine schlechte Fanfiction zu lesen. So viel Fanservice, der emotionalen Tiefgang erzeugen möchte, aber schlussendlich nur unglaubwürdig und lächerlich rüberkommt. Logikfehler und Handlungsweisen, die an den Harren herbeigezogen zu sein scheinen. Klar, muss ein Theaterstück nicht allzu lang sein, aber diese abgehackten Szenen tragen nicht positiv zur Geschichte bei. Schade, ich hatte mehr erwartet. Vielleicht bin ich auch nur angepieselt, weil Diggory gerettet werden soll und nicht Sirius Black…

Montag, 13. November 2017

Book Review: Die Märchen von Beedle dem Barden

Die Heiligtümer des Todes hängen nicht nur um den Hals von vielen Fans, sie sind extrem wichtig im Harry Potter Franchise. Die Geschichte von den drei Brüdern wurde bereits im Film Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Part 1 sehr kunstvoll dargestellt. Aber wie Ron schon fragt: Wie ihr kennt nicht Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf? Das Buch "Die Märchen von Beedle dem Barden enthält nämlich fünf mal mehr mal weniger wunderschöne Geschichten. Während sich in der ersten Geschichte ein Zauberer mit seinem geerbten Kessel herumschlägt, erzählt das zweite Märchen eine wundervolle Geschichte mit einem Schluss, den ich so herzallerliebst fand - Der Brunnen des wahren Glücks ist folglich meine Lieblingsgeschichte. Aber auch des Hexers haariges Herz und die Geschichte von der Waschfrau Babbitty Rabbitty ist nicht zu verachten. Zum Schluss steht das Märchen von den drei Brüdern, welches natürlich nicht fehlen darf und von dem wir wissen, dass es einen wahren Ursprung hat. Alle Märchen sind nicht zu lang und sind hübsch geschrieben - Gute-Nacht-Geschichten! Zudem hat zu jedem Märchen Albus Dumbledore höchstselbst ein Kommentar verfasst. Kleine, magische Geschichten, die nicht nur Harry Potter Fans begeistert können!

Sonntag, 12. November 2017

Book Review: Phantastische Tierwesen

Und wieder ein Schulbuch aus Hogwarts - Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind geschrieben von Newt Scamander ist Pflichtlektüre, also wollen auch wir uns diesen Buch mal näher anschauen. Wie gut, dass Harry persönlich uns sein Buch zur Verfügung stellt - zuzüglich der Kommentare, die er, Ron und Hermine in das Buch geschrieben haben. So erfahren wir nicht nur etwas über Augurey's und ihre Schreie oder Knuddelmuffs, die aus dem Klo trinken im Vorwort von Albus Dumbledore, sondern können noch unterhaltsame, kurze Auseinandersetzungen von den drei Freunden lesen. Wie nehmen Muggel Tierwesen wahr? und die Klassifizierung, wie gefährlich das Tierwesen ist - alles nimmt ungefähr die Hälfte des Buches ein, bis es dann endlich zu den Tierwesen kommt. Acromantula, Aschwinderin, die ja bekanntlich bei dem ersten und einzigen Theaterstück in Hogwarts zum Einsatz kam, Basilisk, bekannt aus dem zweiten Harry Potter Buch, Billywig, Bowtuckle, Chimära, Demiguise, Doxy, Erumpent, Flubberwurm, Ghul und Gnome, Graphorn, Hippogreif, Grindeloh, Niffler, Phönix und nicht zu vergessen die wunderschönen Occamys! Alles Tierwesen, die man im Harry Potter Universum kennt, aber auch unbekannte Wesen werden besprochen. Besonders gefallen, hat mir die Beschreibung der unterschiedlichen Drachen oder der japanische Kappa. Beim Kelpie konnte man glatt meine, man wäre im Witcher-Universum. Alles schön und unterhaltsam beschrieben. Wirklich ein interessantes Buch, welches eine gute Begleitung im Harry Potter Franchise darstellt.

Samstag, 11. November 2017

Book Review: Quidditch im Wandel der Zeit

Quidditch - das Spiel der Zauberer. Spannende Matches um den Hauspokal oder sogar die Weltmeisterschaft in Harry Potter und der Feuerkelch - Quidditch ist aus der Welt von Harry Potter nicht mehr wegzudenken. Da ist es doch eine einzigartige Chance in eines der Schulbücher von Hogwarts mit dem Titel "Quidditch im Wandel der Zeit" einen Blick hineinzuwerfen. Nicht umsonst ist es eines der begehrtesten Bücher in der Bibliothek von Hogwarts. Allein die Zitate am Anfang des Buches bringen einem schon zum Schmunzeln. Von mittelalterlichen Besenspiele bis hin zur Einführung des goldenen Schatzes, der seinen Ursprung bei einem Vogel hat, ist alles leicht beschrieben. Die Entstehung von Quidditch, die Regeln, die Spieler, die Bälle und nicht zu vergessen die Manöver und verschiedenen Fouls. Natürlich wird auch die Ausbreitung und die Beliebtheit in den unterschiedlichen Ländern besprochen. Um nicht aufzufallen werden Anti-Muggel-Tipps gegeben. Wer sich für die Quidditch-Teams Britanniens interessiert, wird nicht enttäuscht werden. Für alle die sich mehr über Quidditch informieren möchten, ist es ein gelungenes Buch, welches allerdings nicht nötig ist, um die Hauptreihe zu genießen. Vieles ist bekannt, einige neue Details werden genannt. Kann man machen.

Freitag, 10. November 2017

Movie Review: Harry Potter

Nach den Büchern muss ich selbstverständlich auch über die Filme nach den sagenhaften Harry Potter Büchern sprechen. Die Geschichte bleibt gleich - der elfjährige Harry Potter bekommt einen Brief von Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei. Da er bei seiner Tante Petunia und seinem Onkel Vernon aufgewachsen ist, die alles tun um möglichst normal und gutbürgerlich zu wirken, scheint mit der Tatsache, dass er ein Zauberer ist, ein Traum in Erfüllung zu gehen. Neben dem Schulalltag lauert in jedem Jahr neue Gefahren auf Harry und seine Freunde Hermine und Ron. Gerade der erste Film - Harry Potter und der Stein der Weisen war für mich etwas ganz besonderes. Zu sehen, wie das Lieblingsbuch als Kind visuell Gestalt annimmt, war fabelhaft. Sogar die Schule fand es pädagogisch so wertvoll, dass wir zweimal ins Kino gefahren sind. Aber genug in Erinnerungen geschwelgt - wie sind die Filme denn nun? Während die ersten vier Filme noch kindlich und magisch sind, wird mit dem Alter der Protagonisten auch die Bildsprache der Filme eine andere - alles wirkt dunkler und bedrohlicher. Lord Voldemort erhebt sich und mit ihm, kann man kaum noch etwas in bestimmten Szenen sehen. Diese Dunkelheit hat mich stellenweise etwas genervt. Schauspieler wurden stimmig ausgesucht - Handlungen sind zwar selbstverständlich verkürzt, aber immer auf den Punkt. Magie ist wunderschön dargestellt - einige deleted Scenes sind meiner Meinung nach so wichtig, dass das Herausschneiden einem Verbrechen nachkommt - aber das sei mal so stehen gelassen. Rundum gelungen - kann man sich jedes Jahr auf ein Neues anschauen.

Donnerstag, 9. November 2017

Book Review: Harry Potter

Wie soll man über etwas schreiben, welches einen seit der Kindheit begleitet und einen in eine solch magische Welt geführt hat, dass man diese Begeisterung gar nicht in Worte fassen kann. So ergeht es mir mit Harry Potter… Harry wohnt bei seiner Tante Petunia, seinem Onkel Vernon und seinem Cousin Dudley im Ligusterweg 4 in Little Whinging, Surrey, weil seine Eltern bei einem angeblichen Autounfall ums Leben gekommen sind. An seinem elften Geburtstag erfährt er jedoch, dass er ein Zauberer ist und ab sofort Hogwarts - eine Schule für Hexerei und Zauberei besuchen soll. Jeder in der Welt der Magie scheint seinen Namen zu kennen, da er als Baby den tödlichen Fluch ausgesprochen von Lord Voldemort überlebte, der schon seine Eltern zuvor das Leben gekostet hat. Zusammen mit seinen Freunden Hermine und Ron versucht er vor allem den Zaubertrankunterricht bei Professor Snape zu überstehen. Neben dem Hauspokal, der zwischen den vier Häusern Gryffindor, Ravenclaw, Hufflepuff und Slytherin als Kampf um Punkte ausgetragen wird und natürlich dem Quidditch-Pokal, scheint sich der dunkle Lord wieder zu erheben und Harry muss sich ihm entgegen stellen… ich kann mich noch genau daran erinnern, als mir mein Papa diese Bücher als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat und seine Stimme verstellt um die Schlange zu sprechen. Ich liebe diese Bücher einfach, weil sie noch viel mehr offenbaren, als es die Filme tun. Ron's Eule Pigwidgeon, Hermines Bemühungen an der Hauselfen-Befreiungs-Front oder auch die Einleitung mit dem Premierminister aus Band 6 - wie es Bücher so an sich haben, kann man viel mehr in die Materie eintauchen und es bleibt mehr Zeit für Details. Diese sagenhafte Reise hat nicht nur authentische Charaktere mit viel Freundschaft zu bieten, sondern auch eine der grässlichsten Personen in der Literatur - Umbridge. Tode haben mich viel mehr mitgenommen, als es die Filme je getan haben, weil man einen guten Einblick in Harry's Gefühlswelt bekommt. Sowohl Tränen, als auch Lacher haben diese fabelhaften Bücher zu bieten und so werden sie immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben! Besonders empfehlen kann ich die englischen Bücher von Bloomsbury, da sie Schilder und Schriftstücke abwechslungsreich darstellen und mit kleinen Sternen jedes Kapitel verzieren.

Mittwoch, 8. November 2017

Game Review: PlayerUnknown's Battlegrounds

Genre: Survival-Shooter
Publisher: Bluehole
Developer: Bluehole
USK: Freigegeben ab 18 Jahren
Release: 23. März 2017 (EarlyAccess)
Spielzeit: 1 - 100 Stunden

DayZ konnte bei mir bereits derbe punkten und auch H1Z1, einschließlich seines King of the Kill Modus hat meine Crew und mich stundenlang vor dem Bildschirm gehalten. Nun mit PlayerUnknown's Battlegrounds ist das Battle Royale Fieber wieder entfacht - nicht umsonst stellte PUBG im September den Rekord für die meisten aktiven Spieler, die gleichzeitig zockten auf…

Sonntag, 5. November 2017

Zwischenbericht Nr. 27

Der November hat angefangen und es ist mal wieder Zeit für einen Zwischenbericht. Meine Operation habe ich sehr gut überstanden. Ich hatte euch bereits erzählt, dass ich eine tierische Angst vor der OP hatte und wollte am liebsten eine Woche schon vorspulen. Zuerst kam allerdings am Mittwoch der übliche Papierkram und die Untersuchungen. Normalerweise sollte ich zu einem Kardiologen, der aber im Urlaub war. Zum Glück hat das Krankenhaus dann ihre eigene Kardiologin zu Rate gezogen. Blutnahmen, EKG, Sonografie, Gespräche, Fragebögen… halt das Übliche. Ich hatte ein tolles Gespräch mit der Kardiologin, die mir meine Ängste etwas abmildern konnte. Es sollte aber nicht alles so friedlich bleiben… wisst ihr, wenn man Krebs bekommt, ist eines ganz gewiss - man verbringt ungemein viel Zeit in Krankenhäusern. In dieser Zeit trifft man auf die unterschiedlichsten Leute. Einige sind sehr nett, andere nimmt man kaum war und dann gibt es die Ungeduldigen, die einem durch ihr Verhalten ewig im Gedächtnis bleiben…

Mittwoch, 1. November 2017

Game Review: American Angst

Genre: Text-Adventure
Publisher: M3G1DD0
Developer: M3G1DD0
USK: keine Angabe
Release: 26. Oktober 2017
Spielzeit: 1 - 2 Stunden

Vor der Zeit mit den wunderschönen, grafisch hochwertigen Games gab es Textadventures -  warum nicht auch in der heutigen Zeit zu diesen fabelhaften Spielen zurückkehren? Zwar ist der Horror-Oktober gerade zu Ende gegangen, aber ein Spiel möchte ich euch dennoch vorstellen. Noch zu erwähnen ist, dass dies mein allererstes Rezensionsexemplar auf diesem Blog ist. Wenn ihr also gerne Kopfkino durch eine spannende Geschichte haben wollt - schaut mal rein.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Happy Halloween

Dieses Jahr war mir das Glück nicht ganz so hold und ich habe leider keine großen Kürbisse zum Schnitzen bekommen. Aber wie sagt man so schön, lieber aus der Not eine Tugend machen, als den Kopf in den Sand stecken. Pinterest, Tumblr und Co. bieten genügend Anregungen, was man noch so mit Kürbissen anstellen kann. Da ich momentan Harry Potter lese und Magie zu Halloween passt wie angegossen, musste natürlich dieses Thema herhalten. Zu klein zum Schnitzen, aber super um sie anzumalen - richtig gelesen - anmalen, wie Ostereier. Acrylfarben rausgeholt, vielleicht noch ein Sharpie und los geht's! Euer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Zusammen mit einer Lichterkette und etwas Laub machen sie auf der Fensterbank einiges her. Bei meinem kleinen Harry habe ich noch einen gebastelten Schal aus Papier angeheftet. Wie sahen eure Kürbisse so aus? Damit ist nicht nur der Oktober, sondern auch der Horrormonat auf diesem Blog vorbei. Ich wünsche euch Happy Halloween!

Montag, 30. Oktober 2017

Movie Review: Wish Upon

Was wäre die Welt nicht schön, wenn einem die sehnlichsten Wünsche einfach erfüllt werden würden, oder? Genau um dieses Thema geht es in dem Film "Wish Upon", welcher im Sommer diesen Jahres in den Kinos gestartet ist. Clare Shannon erlebte als Kind ein traumatisches Erlebnis - sie fand ihre Mutter, nachdem diese Selbstmord begangen hat. Mit ihren 17 Jahren sieht ihr Leben nicht viel besser aus - in der Schule wird sie immer wieder das Opfer von dem beliebten Mädchen Darcie, ist unglücklich verliebt und ihr Vater macht es nicht besser, da er immer wieder im Sperrmüll wühlt. Auf besagtem Raubzügen findet er eine chinesische Spieluhr, die er seiner Tochter schenkt. Clare findet schon bald heraus, dass diese Spieluhr Wünsche erfüllt… doch dann sterben Personen in ihrem Umfeld… vielleicht nicht das typisch Gruselige, aber definitiv eine gute Geschichte. Beachtenswert fand ich, dass die Tode niemals komplett gezeigt werden, sondern sie meist von einem Blickwinkel gefilmt werden, der gut ertragbar ist. Wenn man drüber nachdenkt, dann ist das Ende eventuell etwas vorhersehbar, dennoch hat mich der Film gut unterhalten. Kann man machen. 

Sonntag, 29. Oktober 2017

Movie Review: ES

Über zwei Stunden eine Geschichte miterleben, in der ein Horrorclown eine Gruppe von Kindern jagt und tyrannisiert - genau das ist Es, aber noch viel mehr. Ich kenne weder den Roman noch die Verfilmung aus dem Jahr 1990 und bin deswegen komplett unvoreingenommen an den Film herangegangen. Der Horrorclown Pennywise treibt 1988 in der Kleinstadt Derry sein Unwesen. Es verschwinden immer mehr Kinder unter anderem auch Georgie Denbrough, der kleine Bruder von Bill. Er glaubt jedoch nicht an den Tod seines Bruders und versucht ihn zu finden. Zusammen mit seinen Freunden Stanley, Eddie, Richie und Beverly versucht er das Geheimnis zu ergründen. Doch schon bald taucht vor jedem der Freunde der schreckliche Clown auf… Nicht nur, dass man fantastische Kinder-Schauspieler sieht, die facettenreiche Charakterzüge spendiert bekommen haben, sondern auch Bill Skarsgârd als Pennywise ist so gruselig, dass man eine Gänsehaut bekommt. Das war es aber leider auch mit dem Grusel, denn ansonsten hat es mich ganz schön gestört, dass in vermeintlich schrecklichen Momenten die Musik so derbe aufgedreht wurde, dass einem das Trommelfell wegfliegt. Die Geschichte ist spannend und wird nicht in einer Minute langweilig, obwohl der Film doch relativ lang ist. Kameraarbeit ist wunderbar - gelungenes Remake. Du fliegst auch noch!

Samstag, 28. Oktober 2017

Movie Review: A Cure for Wellness

Hammermäßige Inszenierung - das ist die Grundessenz von A Cure for Wellness. Der ambitionierte Lockhart arbeitet in einem Finanzunternehmen und ist gerade dabei seine berufliche Laufbahn gehörig in die richtige Richtung zu lenken. Doch dann gibt es Probleme mit der Fusion eines konkurrierenden Unternehmens und Lockhart bekommt die Aufgabe zugeteilt den CEO Roland Pembroke, der gerade Urlaub in einem Wellness-Tempel in den Alpen macht, wieder nach New York zu holen. Doch schon bei seiner Ankunft merkt er das etwas mit dieser alten Schlossanlage nicht stimmt. Niemand scheint diesen Ort je wieder zu verlassen… Der Stil, die Geschichte - einfach alles baut eine solch spannende Atmosphäre auf, dass man die Augen nicht mehr von der Leinwand weg bewegen kann. Kameraeinstellungen zeigen gekonnt, wie ein Film zu Kunst wird. Vielleicht nicht der gruseligste Horror, aber ich ziehe eine gute Geschichte immer noch dem sinnlosen Splatter vor. Rundum gelungener Film!

Freitag, 27. Oktober 2017

Movie Review: Lesson of the Evil

Als beliebter Lehrer an einer japanischen Oberschule im Fach Englisch kann keiner etwas Seji Hasumi anhaben. Wenn mal Probleme auftauchen, wie schummelnde Schüler oder lästernde Kollegen, hat er eine einfache Lösung parat - er bringt sie einfach um. Dann vertraut sich ihm eine Schülerin an, dass sie der Sportlehrer erpresst hat um sexuelle Gefälligkeiten von ihr zu erhalten. Hasumi beschließt ihr zu helfen, doch was er dabei an Ereignissen lostritt… Wenn man bedenkt, dass dieser Film in das Slasher-Genre eingeordnet wird, dann kann man vielleicht das Ende schon vorhersehbar nennen, allerdings habe ich nie ein Finale in einem solchen Ausmaß erwartet. Die Wahnvorstellungen sind so gut und verschwurbelt, dass man sie manchmal gar nicht von der Realität unterscheiden kann. Besonders Hasumi's Besessenheit für die beiden Raben Hugin und Munin ist bemerkenswert. Überraschender Film mit einer sehr guten Geschichte! Vielen Dank an Martin für diese tolle Empfehlung!

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Game Review: Outlast 2

Genre: Horror
Publisher: Warner Bros. Interactive
Developer: Red Barrels
USK: Freigegeben ab 18 Jahren
Release: 25. April 2017
Spielzeit: 5 - 9 Stunden

Als ich damals im Jahre 2013 Outlast zum ersten Mal spielte, hatte ich nicht die geringste Vorstellung davon, dass ich mehrere Tage keinen geregelten Schlaf mehr finden sollte. Die Story, die Charaktere, einfach alles hat mich als Angsthase so dermaßen mitgenommen. Doch kann der zweite Teil die Qualität halten und mich wieder um meinen Schlaf bringen?

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Book Review: Der Zombie-Survival-Guide

Zombies gehören mittlerweile zur Nerdkultur, wie die Tradis zu Dr. Who, aber bei all den vielen unterschiedlichen Filmen, Serien und Comics kann man leicht den Überblick verlieren. Wie schützt man sich am besten vor den laufenden Leichen, die nur unser Hirn in ihre Hände bekommen wollen? Wie passend, dass Max Brooks einen Zombie-Survival Guide geschrieben hat um uns die Sache zu erleichtern und Licht ins Dunkel zu bringen. Während am Anfang erst einmal geklärt werden muss, wo der Zombie-Mythos überhaupt seinen Ursprung hat und auf welche Arten von Zombies man sich vielleicht einstellen müsste, schließlich gibt es neben den schlürfenden Exemplaren auch die verdammt schnellen Läufer, wie aus World War Z, so beschäftigen sich die nächsten Kapitel unglaublich ernst mit den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Waffen, wie Schusswaffen, Sprengstoff und Nahkampfwaffen. Besonders haben mir die Tipps zum befestigen und verteidigen von Räumen gefallen. Was hat man bei einer Flucht zu beachten? Was ist, wenn es zu einem Angriff kommt? Alles wird sachlich beleuchtet. Natürlich hoffe ich, dass es niemals zu einer Zombieapokalypse kommt und halte das Szenario auch für unwahrscheinlich, trotzdem sind die Tipps nicht zu verachten und unterhaltsam sind sie allemal!

Dienstag, 24. Oktober 2017

Movie Review: REC

Found Footage bzw. Mockumentary - mein Schwäche, wenn es um Horrorfilme geht. Dank der Gegebenheit, dass einer der Protagonisten die Kamera selbst in die Hand nimmt und man den Film sozusagen aus seinen Augen hinter der Linse sieht, ergibt sich eine ganz eigene Tiefe. So ist es auch bei dem Film REC - ein Team, besteht aus einem Kameramann und einer Moderatorin, filmt für eine Fernsehsendung den Alltag bzw. die Nacht in der Feuerwehrstation, als plötzlich ein Notruf aus einem Mehrfamilienhaus kommt. Jemand hat Schreie aus einer der Wohnungen gehört. Dann überschlagen sich die Ereignisse - zwei Beamte sterben und das Wohnhaus wird von der Gesundheitsbehörde abgeriegelt. Langsam aber sicher erhärtet sich der Verdacht, dass sich im Haus etwas Gefährliches befindet… Sowohl die Moderatorin ist nervig, als auch ihr Kameramann, der absolut immer draufhält mit seiner Kamera. Für den Film natürlich zuträglich, für die Sympathie der Charaktere allerdings nicht. Dennoch ein unglaublich nervenaufreibender Film mit beängstigendem Ende. Der zweite Teil ist dagegen etwas langweilig und wird von der Geschichte her sehr abstrus - christlicher Fanatismus gesellt sich zu einer Spezialeinheit. Im dritten Teil wird eine unnachahmliche Liebesgeschichte erzählt, die dann aber lächerliche Effekte hat, welches wohl auch so gewollt ist - ein Braut mit Kettensäge ist schon ein herausragender Anblick. Alles wird halt nicht so ernst genommen. Leider wechselt der Stil des Films und lässt das Found Footage hinter sich - nicht gut. Zu seinen Wurzel zurück kehrt der vierte Teil, der zwar die Handlung auf ein Schiff verfrachtet, aber die Frage aus dem zweiten Teil klärt. Zwar kein Found Footage, allerdings ernstere Stimmung mit einer Portion Spannung!

Montag, 23. Oktober 2017

Movie Review: 10 Cloverfield Lane

Das 10 Cloverfield Lane eine Fortsetzung des Films Cloverfield ist, habe ich nicht wirklich gemerkt - heißt man kann die beiden Streifen unabhängig voneinander genießen. Michelle hat sich gerade frisch von ihrem Freund getrennt und versucht den Bundesstaat zu verlassen, als ihr plötzlich ein Autounfall widerfährt. Sie wacht angekettet in eine Art Keller auf und ihr angeblicher Entführer Howard erklärt ihr, dass es einen Angriff gegeben hat, alle Menschen tot sind und die Luft draußen giftig ist. Er habe sie gerettet und mit in seinen Bunker genommen, der vollkommen autark zu funktionieren scheint. Zusammen mit Emmett sind die also zu dritt und der Alltag im Bunker gestaltet sich erst sehr schwierig, da Howard oft aus der Haut fährt. Michelle und Emmett glauben außerdem, dass Howard etwas zu verbergen hat… Da ich wie gesagt, nicht wusste das Cloverfield Lane etwas mit dem Film Cloverfield zu tun hat, war ich sehr überrascht welche Endung dieser Film nimmt. Gute Geschichte - spannend und bedrückend erzählt - mag ich! Und die Kreativität von Michelle ist wirklich einzigartig!

Sonntag, 22. Oktober 2017

Movie Review: Texas Chainsaw Massacre

Ein Klassiker unter den Filmen im Bereich Horror ist wohl oder übel Texas Chainsaw Massacre oder auch Blutgericht in Texas. Um die Handlung grob zu umreißen, könnte man sagen, dass es sich um einen typischen Horrorfilm handelt, in dem eine Gruppe Jugendlicher auf eine Familie trifft, die einen sehr eigenwilligen Ernährungsstil pflegt. Einen Kettensägen-schwingenden Mörder mit dem klanghaften Namen "Leatherface" kann schließlich jeder Horrorstreifen gebrauchen. Am Original von 1974 kann ich jedoch kein gutes Haar lassen - vorhersehbare Handlung konnte man noch verkraften, aber vollkommen überzogene Handlung gepaart mit lächerlichen Effekten, macht den Film ungewollt witzig. Also eher etwas zum Lachen und nicht zum Gruseln. Anders sieht es da mit dem Film von Michael Bay aus dem Jahre 2003 aus. Natürlich sind die Effekte 30 Jahre später von einer ganz anderen Qualität, aber das ist nicht der einzige ausschlaggebende Punkt. Alles wirkt ausgereifter, ist gut in Szene gesetzt, sodass einem die Gänsehaut über den Rücken läuft und die Geschichte scheint viel spannender zu sein. Allein die verbesserten Anfangsszenen, die atmosphärisch den Film einleiten, sind beängstigend. Und da wäre noch die Sache mit den Gesicht! Finger weg vom Original und lieber das Remake schauen!

Samstag, 21. Oktober 2017

Game Review: Little Nightmares

Genre: Puzzle-Jump&Run
Publisher: THQ Nordic
Developer: Tarsier Studios
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Release: 28. April 2017
Spielzeit: 2 - 4 Stunden

Ein kleines Mädchen im Ostfriesennerz braucht unsere Hilfe um aus einer ungastlichen Welt zu entkommen - so gestaltet sich Little Nightmares. Wir spielen das kleine Mädchen Six und haben so überhaupt keine Ahnung, wie wir in dieses Schlamassel gekommen sind. Warum ist uns fast jeder feindlich gesinnt? Ob wir da wieder herauskommen, ist die nächste Frage…

Freitag, 20. Oktober 2017

Movie Review: Death Note (Netflix)

Eigentlich versuche ich immer Dingen etwas Positives abzugewinnen. Leider gestaltet sich das Ganze schwierig, wenn im Bereich Anime&Manga einfach mal alles amerikanisiert wird um es angeblich der breiten Maße zugänglich zu machen. Aber ich will ja nicht voreingenommen sein, denn schließlich konnte mich Ghost in the Shell dieses Jahr von sich überzeugen… Tja, und ich wurde enttäuscht. Im Death Note Film von Netflix treffen wir auf den Schüler Light Turner, der eines Tages das Notizbuch eines Todesgottes findet. Schreibt man den Namen einer Person in dieses Notizbuches, stirbt diese. Light nutzt die Möglichkeit die sich ihm bietet und rächt sich an dem Mörder seiner Mutter. Aber warum bei einem Verbrecher aufhören? Was soll ich sagen? Der Engländer wird von einem Japaner gespielt, während der kalkweiße L von einem Jüngling mit dunkler Hautfarbe verkörpert wird, der mal eben aus WatchDogs springen könnte. Einzig und allein Willem Dafoe als Ryuk fand ich ansprechend, während alle anderen Charaktere unpassend sind und meist auch so handeln. Light's Gerechtigkeitssinn ist ein Witz und der Kampf zwischen Kira und L ist kaum existent. Zugegeben hätte ich den Plottwist nicht kommen sehen, der allerdings nur entsteht, weil Misa… tschuldigung Mia so dermaßen, wie nennt sich das im Fachjargon… out of character ist, das mir schlecht wurde. Überrascht hat mich das Ausmaß der Darstellung der Tode - solch eine detailreiche Brutalität hätte ich nicht erwartet. Zum Schluss aber dennoch ein positives Wort: Wenn das Interesse von nur einem Zuschauer dieses grauenhaften Filmes sich auf die grandiosen Animefolgen oder die japanischen Realfilme lenkt, dann hat es doch schon was gebracht!

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Movie Review: Death Note - L change the World

Also eigentlich hasse ich es wie die Pest, wenn Bücher verfilmt werden und die Handlung grundlegend verändert wird - nicht so bei L change the World. Um drei zusammenhängende Filme zu generieren, ist noch lange kein Grund für solch eine Entscheidung. Doch was hier geschehen ist, ist wirklich interessant und passt sogar an einigen Punkten besser in das Gesamtbild. L hat noch 23 Tage zu leben. Das er diese nicht ruhig verbringen kann, sondern wieder einen kritischen Fall lösen muss, versteht sich von selbst. Eine Gruppe von Terroristen versucht die Menschheit zu dezimieren, in dem sie einen Virus ähnlich dem des Ebola-Virus freizusetzen planen. Neben den im Buch vorkommenden Figuren, wie Maki und Kujo begegnen wir hier nun auch endlich Near, der allerdings nicht nur komplett untypisch aussieht, sondern auch eine ganz andere Hintergrundgeschichte verpasst bekommt. Mello und Matt fehlen weiterhin. So viele Kleinigkeiten stören mich an diesem Film, dennoch ist er nicht zu verachten und sollte ruhig mal angeschaut werden.