Dienstag, 17. Oktober 2017

Movie Review: Death Note

An der Geschichte verändert sich nicht viel in der Realverfilmung des Manga Death Note aus dem schönen Lande Japan - jedenfalls nicht im ersten Film aus dem Jahr 2006. Der größenwahnsinnige Light Yagami versucht mit einem Todesnotizbuch, welches beim Hineinschreiben des Namens jeden Menschen töten kann, der Gott einer neuen Welt zu werden, in dem er Verbrecher mit diesem umbringt. Ihm gegenüber steht der Meisterdetektiv L, der versucht Light auf die Schliche zu kommen. Light hat allerdings eine Schulfreundin Shiori, der relativ viel Raum gegeben wird. Ein Film hat natürlich nicht die Laufzeit einer Serie - trotz der geringen Zeit schafft es das Medium den Anime gut aufzugreifen und schafft eine gute Geschichte. Selbst die Charaktere kommen gut rüber, wenn auch nicht so tiefgründig, wie es im Anime bzw. Manga der Fall ist. Die deutsche Synchronisation ist allerdings nicht die beste und so kommt es manchmal zu komischen Momenten. Meiner Meinung nach sind die Schauspieler einfach perfekt für ihre Rollen. Selbst eine braunhaarige Misa ist da zu verkraften. Warum Raye Penber den Namen Iwamatsu bekommen hat, ist mir jedoch schleierhaft...

Montag, 16. Oktober 2017

Book Review: Death Note - L change the World

Neben Another Note schrieb Mello noch einen Bericht nieder - L change the World. Die Grundhandlung ist dieselbige, wie auch im Film - L hat noch 23 Tage zu leben. Diese Zeitspanne wird oben auf den Seiten immer angezeigt, wie auch in einer Zeitskala am Anfang des Buches mit der Aufteilung der Kapitel dargestellt. Also 23 Tage Zeit um einen neuen Fall aufzuklären, denn Terroristen versuchen einen Virus freizusetzen und damit die Menschheit zu dezimieren. Nicht nur von Ls Innenwelt wird viel preisgegeben, sondern auch etwas von den Strukturen in Wammys House. Der lockere Schreibstil ist gut verständlich und kann leicht weggelesen werden. Manch einer mag vielleicht behaupten, dass L change the World nur eine Art Fanfiction ist, welches ich allerdings so nicht unterschreiben möchte. Das Buch spielt gekonnt mit einem alternativen Universum und setzt Handlungsstränge aus dem Anime/Manga außer Kraft. Emotionale Momente, gepaart mit einer soliden Geschichte - kann man machen. Wie schon bei Another Note sind zwei Versionen vorhanden, die ebenfalls beide in meinem Regal stehen - einmal das Hardcover mit hochwertigen Drucken und einer durchsichtigen Seite und dann noch das Taschenbuch, welches wieder zu den Manga passt.

Sonntag, 15. Oktober 2017

Book Review: Death Note - Another Note

Ihr seid interessiert an einem relativ kleinen Fall mit nicht mehr als vier Todesopfern, den L trotz dieser geringen Zahl übernommen hat? Wollt ihr wissen, warum L den Namen Ryuzaki hier zum ersten Mal verwendet? Dann solltet ihr einen Blick in Another Note werfen, welches von Nisio Isin… Verzeihung, Mello geschrieben worden ist. Dieses Buch behandelt die BB-Mordserie von Los Angeles, in der nur Personen mit den Initialen BB oder QQ ihr Leben lassen mussten und die auch als Strohpuppenmorde in die Geschichte eingegangen sind. L und Naomi Misora treffen aufeinander und werden zusammen in diesem ungewöhnlichen Fall ermitteln… Mehr möchte ich gar nicht verraten, aber macht euch gefasst auf eine spannende Geschichte, die eine gänzlich überraschende Wendung nehmen wird und so einiges über Ls Nachfolger preisgeben wird. Ein angenehmer Schreibstil, der aber manchmal harte Töne anschlägt, schließlich geht es hier um Morde. Another Note ist in zwei Versionen auf dem Markt, die ich beide mein eigen nennen darf. Zum einen haben wir die Hardcover-Version, die mit Stoff eingeschlagen ist und zum anderen die Taschenbuch-Version, die sich gut in das Erscheinungsbild der Manga einfügt. Ein hoch interessantes Buch für jeden Death Note Fan!

Samstag, 14. Oktober 2017

Manga Review: Death Note Band 13

Wer wollte nicht schon immer mehr über seine liebsten Charaktere aus einem Anime/Manga wissen? Richtig - Ich! Und ihr bestimmt auch, oder? Deswegen war ich ganz aus dem Häuschen, als ich feststellte, dass es einen dreizehnten Band zum Manga Death Note gab, in dem viele Zusatzinfos stehen sollten. Nicht nur, dass er sich schon rein optisch wunderbar ins Erscheinungsbild der Bände einfügt, jeder Charakter hat seine eigenen Seiten, auf denen eindrucksvoll die Eigenschaften, Zitate und Ambitionen erläutert werden. Besonders gefallen haben mir die Seiten mit den Shinigamis, deren Namen ich manchmal noch nicht einmal mitbekommen habe. Armonia Justin Beyondormason ist auch nicht gerade ein einprägsamer Name. Außerdem werden zeitlich wichtige Eckpunkte im Kira-Fall genannt - noch ein paar Comic-Strips dazu, Tests und fertig ist das Buch. Für Fans bestimmt etwas, aber nicht wichtig für die Hauptgeschichte.

Zwischenbericht Nr. 26

Und ich warte… und ich warte… und wenn ich schon warte, dann kann ich auch einen kleinen Zwischenbericht schreiben. Momentan geht es mir körperlich wieder ganz gut - ich habe meine Ernährung wieder umgestellt und tatsächlich schon ein paar Kilo abgenommen. Leider wurde mir ein Medikament gestrichen, welches ich seit über zehn Jahren schon nehme und welches meinen Hormonhaushalt regelt. Ohne dieses Medikament habe ich mit einigen Dingen zu kämpfen und vor allem treiben mich die Schmerzen fast in den Wahnsinn. Das Blöde daran ist allerdings, dass das Absetzten dieses Medikaments meine Depressionen um ein Vielfaches verschlimmert hat. Mir ist es gelungen meine Zwänge immer mehr in den Griff zu bekommen und mich auf die Dinge zu besinnen, die mir Spaß machen und mir Kraft geben, aber mit diesen beschissenen Depressionen mache ich eher wieder Rückschritte. Ich muss dringend darauf bestehen, dass ich ein Ausgleichmedikament dafür bekomme. Momentan wird aber noch abgewartet und verschoben…

Freitag, 13. Oktober 2017

Anime/Manga Review: Death Note

Es wird Zeit, dass ich euch ein echtes Meisterwerk im Bereich der Manga/Anime vorstelle - Death Note. Der Schüler Light (Raito) Yagami hat schon immer einen besondern Sinn für Gerechtigkeit besessen. Als ihm dann eines Tages ein Death Note in die Hände fällt, mit dem er anfängt Verbrecher zu ermorden, sieht er sich als Gott einer neuen Welt. Doch gegen ihn nimmt der weltberühmte Detektiv L den Kampf auf… Der große Konflikt Gut gegen Böse der am Anfang besteht, wird ordentlich durchgerüttelt. So bleibt die Geschichte nicht nur interessant, sondern auch unvorhersehbar. Komplex und spannend entwickelt sich die Geschichte, kann dabei überraschen und glänzt mit tiefgründigen Charakteren. Immer wenn man denkt, man hätte die Handlung durchschaut, wird noch einer drauf gelegt! Der Zeichenstil ist sowohl im Manga, als auch im Anime wunderschön herausgearbeitet. Für die Ohren gibt es auch einiges - nicht nur, dass die deutsche Synchronisation wirklich gelungen ist, sondern auch der Soundtrack ist atmosphärisch. Wer also Mystery-Manga mag, die eine herausragende Story aufweisen, sollte sich einmal Death Note anschauen! Einer meiner All-Time-Favorites!

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Book Review: Untot-Reihe

Bobby hat miese Laune - eigentlich hatte sie sich diesen Skiausflug als eine perfekte Gelegenheit vorgestellt, ihre neuen Mitschüler nach dem Umzug nach England besser kennen zu lernen. Doch irgendwie scheinen die "Möchtegern-Reality-Star-Schlampen" in ihr ein leichtes Opfer zu sehen und so entwickelte sich die Klassenfahrt zum reinsten Horror. Als nun der Bus an einer Raststätte hält, hat Bobby keine Lust mit den anderen einen Happen Essen zu gehen und bleibt im Bus sitzen. Solange bis es verdächtig am Bus kratzt und eine Überlebende in den Bus stürmt und mitteilt, dass alle zu Zombies geworden sind… Es handelt sich bei der Untot-Reihe um Jugendbücher und das merkt man auch - nicht nur, dass der Schreibstil einfach gehalten ist, sondern die Charaktere sind mitten in der Pubertät. Während sie manchmal kindlich handeln, können sie im nächsten Moment schon wieder mit klarem Kopf die Situation einschätzen. Besonders sympathisch sind sie dabei aber nicht. Bei vielen Elementen in den Büchern wurde sich von bekannten Vertretern im Zombie-Genre bedient. Manchmal ganz schön heftig, dann wieder lächerlich, aber mit einem guten Grundgerüst. Das E-Short Pausensnack ist nicht zu empfehlen, denn es handelt sich nur um ein paar Erfahrungsberichte, die nicht zur Hauptstory beitragen. Insgesamt ganz nett, mehr auch nicht. Wenn man schon voll drin ist im Zombie-Genre ist diese Buchreihe wahrscheinlich nichts für euch, aber für Einsteiger ganz nett.

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Movie Review: The Girl with all the Gifts

Ein Pilz, der jeden Menschen, der die Sporen einatmet, sofort in ein fleischfressendes Monster verwandelt - so etwas kennen wir zum Beispiel aus dem grandiosen Videospiel The Last of Us, aber funktioniert das auch als Film? In "The Girl with all the Gifts" treffen wir auf die ungewöhnliche Geschichte eines Mädchens namens Melanie. Sie lebt mit vielen infizierten Kindern, die trotz des Pilzes ihren Verstand behalten haben, zusammen auf einem Militärstützpunkt. Unterrichtet werden sie von der engagierten Helen Justineau, die viele der Kinder ins Herz geschlossen hat, obwohl sie sich beim Geruch von Menschenfleisch in wilde Zombies, genannt Hungries verwandeln. Die leitende Ärztin des Stützpunktes sucht verzweifelt nach einem Heilmittel und schreckt auch nicht davor zurück die Gehirne der infizierten Kinder zu sezieren… ein beeindruckender Zombiefilm, der etwas anders an das Thema herangeht, mich mit einigen Szenen etwas schockiert hat und unvorhersehbar endet. Wichtige Fragen der Evolution werden aufgegriffen und regen zum Nachdenken an. Toll!

Dienstag, 10. Oktober 2017

Movie Review: Warm Bodies

In diesem Monat hatten wir schon den ein oder anderen Zombiefilm, der nicht in das typische Raster passt - warum dann nicht eine Teenie-Romanze mit einem Zombie? Richtig gelesen, im Film Warm Bodies geht es um den Zombie namens R, der sich in ein Mädchen mit dem Namen Julie verliebt, als diese gerade mit Freunden auf einem Streifzug im verseuchten Gebiet ist. Die Menschen leben nämlich hinter einem hohen Zaun, damit sie sich vor allem gegen die skelettartigen Bonies schützen könne, die alles fressen, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Nur durch das Fressen von Gehirnen, die den Zombies das Durchleben von Erinnerungen ermöglicht, fühlen sie sich wieder lebendig. Wie kann diese Romanze nur gut ausgehen? Wichtig ist, dass man beim Schauen des Film unvoreingenommen ist - sprich nimmt alles nicht so ernst, denn dann ist der Film wirklich witzig. Blut fließt zwar wenig, aber die Liebesgeschichte wirkt dafür relativ glaubwürdig. Ein Zombiefilm fürs Herz!

Montag, 9. Oktober 2017

Movie Review: Fido

In einer Welt in der radioaktive Strahlung aus dem All jeden verstorbenen Menschen in einen Zombie verwandelt, hat ein Unternehmen mit dem Namen ZomCon die Lösung gefunden - ein Halsband, welches die Zombies kontrollierbar und sie als Sklaven für die Hausarbeiten attraktiv macht. Als früherer Kämpfer in den Zombie-Kriegen weigert sich Bill Robinson einen Zombiesklaven zu halten, doch als seine Frau Helen gegen seinen Willen doch einen Zombie kauft um sich etwas im Haushalt zu entlasten, muss er das akzeptieren. Timmy, der Sohn von Helen und Bill freundet sich mit dem Zombie an und nennt ihn Fido. Bloß irgendwie scheint Fido's Halsband eine Fehlfunktion zu haben… Wieder ein Zombiefilm, der zwar etwas blutig, aber zum größten Teil den Zuschauer eher zum Lachen bringt. Einzigartige Überlegungen und Ansätze, die eine tolle Geschichte aufbauen, die in einem grandiosen Ende gipfelt. So etwas sieht man doch gerne!

Sonntag, 8. Oktober 2017

Movie Review: Life after Beth

Was wäre es nicht schön, wenn ein geliebter Mensch den Tod überwinden würde und einfach zu einem zurückkommen würde, oder? Zach und Beth sind ein Paar, welches einige Probleme hat. Als Beth dann aber schließlich stirbt, ist Zach untröstlich und sucht den Kontakt zu den Eltern seiner verstorbenen Freundin. Von heute auf morgen brechen sie jedoch den Kontakt ab und Zach könnte schwören, dass er Beth durch ein Fenster erblickt hat. Was geht da bloß vor sich? Ein gefühlsschwankender Zombie, den man nur mit Smooth Jazz beruhigen kann in einer Beziehung, die schon vor dem Tod zum Scheitern verurteilt war. Dabei nimmt der Film sich selbst nicht zu ernst und spielt mit vielen Vorurteilen, die das Leben mit einem Zombie so mit sich bringen. Witzig, manchmal auch ein bisschen stumpf plätschert der Film vor sich hin und wird am Ende tatsächlich noch blutig. Ein etwas anderer Zombiefilm!

Samstag, 7. Oktober 2017

Movie Review: Zombieland

Columbus, Tallahassee, Wichita und Little Rock - vier Überlebende einer Zombieapokalypse. Während Tallahassee gerne Zombies tötet und auf der Suche nach dem letzten Twinkie sein Leben riskiert, hält sich der Stubenhocker Columbus strikt an seine eigens aufgestellten Überlebensregeln. Als die beiden schließlich auf die Mädchen Wichita und Little Rock treffen, beschließen sie gemeinsam ins Pacific Playland zu fahren, da dort angeblich keine Zombies sein sollen… Hier steht zwar die Comedy im Vordergrund, dennoch lässt der Film nicht an blutigen Stellen vermissen. Durch die visuell in das Geschehen geschriebenen Überlebensregeln oder den Zombie-Kill der Woche wird die Geschichte aufgelockert und gewinnt an Humor. Vorhersehbar und mit viel Klischees sind die Charaktere behaftet, was allerdings eher zu lustigen Situationen führt und dem Genuss des Films keinen Abbruch tut. Die Szene mit Bill Murray ist sagenhaft! Alles in allem ein unterhaltsamer Film, der viele Zombiefilme veräppelt.

Freitag, 6. Oktober 2017

Movie Review: World War Z

World War Z - nicht nur ein Buch von Max Brooks, sondern auch ein Blockbuster mit Brad Pitt, der allerdings sich vom Buch so weit entfernt hat, dass man den Zusammenhang nur noch erahnen kann. Einzig und allein der häufige Ortswechsel steht dem Buch in nichts nach. In Philadelphia bricht eine Zombie-Katastrophe aus und mitten drin befindet sich Gerry Lane, ein ehemaliger UN-Mitarbeiter. Dank seiner Ausbildung kann er seine Familie vor den menschenfressenden Monstern beschützen. Doch die ganze Welt wird von den Zombies überrannt, die erstaunlich flink auf den Beinen sind und nichts gemein haben mit ihren schlurfenden Genre-Genossen. Lane soll zusammen mit einem Arzt nach dem Heilmittel für den Zombievirus suchen… An sich ist der Film nicht schlecht - typisches Popcorn-Blockbuster-Kino mit viel Action, wenig Blut für einen Zombiefilm, aber auch mit unglaublich flachen Charakteren. Der Protagonist Gerry Lane wirkt mir zu glatt gebügelt und schlichtweg langweilig. Dennoch habe ich mitgefiebert - kann man sich ruhig mal ansehen.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Game Review: Five Nights At Freddys 4

Genre: Horror
Publisher: Scott Cawthon
Developer: Scott Cawthon
USK: keine Angabe
Release: 23. Juli 2015
Spielzeit: 2 - 3 Stunden

Ein Jahr ist es her, dass ich mir Five Nights At Freddys 1 - 3 zu Gemüte geführt habe und nun möchte ich endlich mal den vierten Teil besprechen. Anders als in den vorherigen Teilen spielen wir nicht in Freddy Fazbears Pizzeria, sondern in einem Kinderzimmer…

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Movie Review: Cloverfield

Die wildesten Spekulationen und Theorien wurden zu dem 2008 veröffentlichten Film Cloverfield in die Weiten des Netzes getragen. Aber wie ist der von J.J. Abrams produzierte Film im Found-Footage-Stil? Am Anfang erhalten wir dank der gefundenen Kamera einen Einblick in einem Tag aus dem Leben von Rob und Beth, die einen schönen Tag in einem Vergnügungspark verbringen. Dann schwenkt das Geschehen auf die Abschlussparty von Rob, der in Japan einen neuen Job bekommen hat. Doch während der Party fällt der Storm aus und immer wieder bebt die Erde. Im Fernsehen ist von einem gekenterten Öltanker die Rede, der aber wohl nicht in der Lage ist, den Kopf der Freiheitsstatur abzureißen. Schon bald merken die verbliebenen Partygäste, dass etwas nicht stimmt… Ein ständiges Auf und Ab zwischen Erfolgserlebnissen und Rückschlägen lässt den Film nie langweilig werden. Durch den Stil den Film durch eine wackelige Kamera zu erzählen, die von einem der Protagonisten mitgeschleppt wird, ergeben sich einzigartige Eindrücke. Zugegeben hat mich das Monster mit dem Namen Cloverfield etwas an Godzilla erinnert, dies ist aber nicht unbedingt schlecht. Ein spannender Film!

Dienstag, 3. Oktober 2017

Movie Review: Triangle

Am liebsten mag ich Horrorfilme mit einer guten Geschichte - Triangle - Die Angst kommt in Wellen ist ein Film mit einer herausragenden Geschichte. Jess kümmert sich allein um ihren autistischen Sohn Tommy. Um sich ein bisschen Entspannung von dem Stress zu gönnen, nimmt sie die Einladung eines Freundes an auf seiner Yacht mit dem Namen Triangle einen kleinen Segeltörn zu machen. Dank eines schlimmen Unwetters kentert die Yacht, aber wie durch ein Wunder taucht ein angeblich verlassenes Kreuzfahrtschiff auf. Irgendetwas geht auf diesem Schiff vor sich und schon bald fließt Blut… immer und immer wieder. Ein bisschen Und täglich grüßt das Murmeltier gepaart mit einem Haufen Leichen - hört sich einfach an, aber die Story gestaltet sich als äußerst verworren bis am Ende der Knoten der Zeitschleife sprichwörtlich platzt. Solche Filme lassen einen sprachlos zurück und bleiben für eine lange Zeit im Gedächtnis. Komplexe Handlung mit einer soliden Inszenierung. Einfach genial!

Montag, 2. Oktober 2017

Movie Review: It Follows

Im Sommer schaut man sich doch gerne Horrorfilme an um eine schöne Gänsehaut über den ganzen Rücken geschossen zu bekommen, aber an Halloween ist das ein Muss! - im Film "It Follows" wird die 19-Jährige Jay nach einem One-Night-Stand, nachdem sie mit einem Flirt aus dem Kino in dessen Auto geschlafen hat, mit der grausamen Wahrheit konfrontiert. Sie steht nun unter einem Fluch und ein Wesen wird ihr auf Schritt und Tritt folgen mit der Absicht, sie ins Jenseits zu befördern - sie solle den Fluch so schnell wie möglich weitergeben und bloß niemanden vertrauen, denn das Wesen kann jede beliebige Gestalt annehmen… der eigentliche Horror in diesem Film liegt nicht an den erschreckenden Bilder - ganz im Gegenteil, manchmal werden sogar schöne Kulissen geschaffen, die das Auge zum Verweilen einladen. Fakt ist, man wird dieses Ding nicht los und es verfolgt einen bis in den hintersten Winkel. Mir macht diese Vorstellung eine Heidenangst und genau damit spielt der Film - für Splatterfans definitiv zu langweilig, gestaltet sich hier eine schöne Geschichte um eine Gruppe Teenager, die sich manchmal auch nicht so sicher sind, ob sie sich vertrauen können - mit tollen Kameraeinstellungen und einem gekonnt eingesetzten Soundtrack - ein Horrorfilm der ruhigeren Art.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Halloween-Oktober

Vielleicht habt ihr es bereits am Header des Blogs erkannt… vielleicht haben es euch aber auch die ersten Kürbisse verraten… es ist Halloween. Neben Weihnachten meine liebste Zeit des Jahres und selbstverständlich erkläre ich, wie letztes Jahr schon, den Oktober zum Themen-Monat. Bis Halloween erwarten euch Artikel über diverse Horror- und Zombiefilme - Hauptthema sind also dieses Jahr Filme, aber keine Angst ein paar Games werden auch besprochen. Außerdem wird so ziemlich alles über den Anime Death Note endlich auf meinem Blog zu lesen sein. Eventuell schaffe ich es sogar wieder ein schickes Motiv in einen Kürbis zu schnitzen. Wundert euch bitte nicht, wenn ich etwas länger beim Beantworten von Kommentaren, Mails oder Mitteilungen auf Twitter brauche, denn es ist geplant, dass ich diesen Monat operiert werde, also eine gewisse Zeit im Krankenhaus verbringen werde. Macht euch keine Sorgen, dass wird schon alles! Also euch allen eine gruselige Halloween-Zeit!

Mittwoch, 20. September 2017

Game Review: Kamiko

Genre: Action
Publisher: Circle Entertainment
Developer: Skipmore
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Release: 27. April 2017
Spielzeit: 1 - 2 Stunden

Das ist so wie Zelda mit einer Mischung aus Hyper Light Drifter - mit diesen Worten hat man mich doch in der Tasche, vor allem, wenn dann die Optik noch in einem nostalgischen 8-Bit Gewand daher schreitet. Aber was ist Kamiko überhaupt? Wir sind eine Frau, die ihr Leben einem Tempel verschrieben hat und bekommen die Aufgabe, dass Böse aus der Welt zu bannen mithilfe eines göttlichen Artefakts...

Samstag, 16. September 2017

Game Review: Ever Oasis

Genre: JRPG
Publisher: Nintendo
Developer: Nintendo
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Release: 23. Juni 2017
Gespielte Zeit: 10 Stunden

Häuptling einer Oase zu sein, die als letzter Zufluchtsort in einer erbarmungslosen Wüste liegt, klingt für dich verlockend? Dann ist Ever Oasis vielleicht etwas für dich. Wir schlüpfen in die Rolle eines Sprösslings namens Tethu, dessen Geschlecht frei wählbar ist. Als Kind des großen Baumes sind wir in der Lage mit einem Wassergeist eine florierende Oase zu erschaffen…

Freitag, 15. September 2017

Book Review: Und dann kam Tetris

Und dann kam Tetris - dieser bedeutungsschwangere Satz, veränderte die Videospielgeschichte, doch wie sieht es mit dem Inhalt dieses Buches aus? Genau das, was auf dem Umschlag drauf steht, bekommt der Leser auch vorgesetzt. Denn wenn sich jemand beschwert, dass das Buch ja viel zu Nintendo-lastig sei, dann hat er wahrscheinlich den Untertitel "Wie Nintendo innerhalb eines Jahrzehnts den Videospielmarkt eroberte" nicht gelesen. Am Anfang erfährt man ein bisschen über Arcade-Automaten und Atari, ein kurzer Anriss der Videospielkrise im Jahre 1984 und schwupps geht es zu Nintendo und wie sie sich mit Atari stritten und schließlich um den Kampf um die Rechte an Tetris. Meiner Meinung nach konzentriert sich das Geschehen sehr auf den amerikanischen Raum. Japan wird ausgelassen, bis auf die Tatsache, dass es um Nintendo geht oder ein paar Lizenzen für Automaten und Deutschland wird nur am Rande erwähnt - finde ich persönlich schade. Allgemein wirkt das Buch, als wenn es mitten in der Entwicklung der Videospiele abgehackt wurde - ich hätte gerne noch weiter gelesen, aber es durften vielleicht nur eine bestimmte Anzahl an Seiten gedruckt werden. Der Schreibstil ist zwar einfach, doch durch die manchmal bloße Aneinanderreihung von Fakten hat das Buch seine Längen. Neben all der Kritik möchte ich das abschließende Wort des Autor positiv hervorheben, in dem er sich mit der Frage beschäftigt, ob Videospiele Kunst sind. Alles in allem ein Buch, welches man durchaus mal lesen kann, aber auch nichts verpasst, wenn man es nicht liest.

Donnerstag, 14. September 2017

App Review: The Parallax

In einer Mail wurde mir The Parallax als eine der besten Mobile Games angepriesen und da muss ich bei einem Textadventure im Messengerstil doch mal genauer hinschauen. Vorweg sei zu erwähnen, dass The Parallax sowohl für iOS, als auch für Android verfügbar ist und kostenlos heruntergeladen werden kann. Wir blicken auf ein bekanntes Interface eines typischen Messengers bzw. SMS-App. Etwas verblüfft und leicht aufgeregt schreibt uns ein Typ namens David Blythe an, der angeblich der letze Überlebende einer Zombie-Apokalypse ist - das heißt natürlich, der einzige Überlebende neben uns. Nun liegt sein Schicksal in unseren Händen, denn David hört auf jeden unserer Ratschläge, die wir ihm mit einer vorgefertigten Nachricht übermitteln. Es stehen Zombies vor dem Haus - soll er aufs Dach oder unten einen Ausweg suchen? Ihr habt es in der Hand! Um eine neue Episode freizuschalten, braucht man Tickets, die man selten durch Aktionen im Spiel bekommt. Wie es auch im realen Leben ist, so sind die Leute nicht ständig am Handy, sondern brauchen ihre Zeit um zurückzuschreiben - ist zwar realistisch, man kann dies aber auch mit den Nutritions abkürzen, die man gegen Echt-Geld genauso wie die Tickets kaufen kann. Ich persönlich bin davon kein Freund und bezahle lieber 2 - 3 € für eine App und habe danach kein Geraffel mehr. An sich ein sehr interessantes Textadventure, welches mich einige Tage bei der Stange gehalten hat.

Mittwoch, 13. September 2017

Tolkien - Zusammenfassung

Nach den The Elder Scrolls nun auch Tolkien abgefrühstückt - Yeah! Was würde ich nur ohne das Vordatieren von Artikeln tun? Aber im Ernst, wenn man das Bett nicht verlassen kann, dann ist es gut die Zeit zum Lesen zu verwenden, aber nun geht es mir wieder besser und ich kann sogar schon ein Gamepad ohne Zittern halten. Ich bin froh, dass ich mir die Zeit genommen habe, alle Bücher, die in Deutschland von J.R.R. Tolkien veröffentlicht wurden zu lesen, denn dies hat mir einen anderen Blickwinkel auf Mittelerde gegeben. Trotzdem ist und bleibt der Hobbit mein Lieblingsbuch. Mit den Filmen tat ich mich etwas schwer, da ein Film meist um die vier Stunden zählte und meine Aufmerksamkeit zu der Zeit nicht die beste war. Zum Glück habe ich die Filme schon öfters gesehen, wenn auch nicht mit den rausgeschnittenen Szenen, die mir immer wieder eine Freude sind. Also unbedingt die Extended Versionen anschauen!

Dienstag, 12. September 2017

Game Review: LEGO - Der Herr der Ringe

Genre: Action-Adventure
Publisher: Warner Bros.
Developer: Traveller's Tales
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Release: 23. November 2012
Spielzeit: 10 - 50 Stunden

Nach LEGO - Der Hobbit kam ich natürlich nicht umhin, mir auch LEGO - Der Herr der Ringe zuzulegen. Nachdem wir also mit Bilbo zum einsamen Berg gepilgert sind, geht es nun mit Frodo zum Schicksalsberg um den Einen Ring zu vernichten. Anders als beim Hobbit, sind in diesem Spiel alle drei Filme enthalten - kann also nur gut werden, oder?

Montag, 11. September 2017

Game Review: LEGO - Der Hobbit

Genre: Action-Adventure
Publisher: Warner Bros.
Developer: Traveller's Tales
USK: Freigegeben ab 6 Jahren
Release: 11. April 2014
Spielzeit: 10 - 50 Stunden

Ich gestehe, dass ich bis auf Lego City Undercover noch nie ein Lego-Spiel in den Händen gehabt zu haben und das war ein großer Fehler, wie ich beim Spielen von Lego - Der Hobbit erkennen musste. Ganz an den Filmen orientiert, macht sich Bilbo Beutlin mit den Zwergen rund um Thorin Eichenschild und natürlich Gandalf dem Zauberer auf den Weg zum Erebor um dort nach dem Drachen Smaug zu sehen…

Sonntag, 10. September 2017

Movie Review: Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs

Und schon sind wir am letzten Film angekommen - Die Rückkehr des Königs. Ist es nicht ein bisschen fies, wenn der Titel des Film die Handlung spoilert? Aber da sehen wir mal drüber hinweg, da wir ja alle fleißig die Bücher gelesen haben. Und genau da liegt das Problem, zwar finde ich die Kampfszenen im Film fantastisch, da visuell keine Langweile wie im Buch aufkommt und die Darstellung der Größe der Armeen wirklich beeindruckend ist, aber vom Ende wurde eine Menge weggeschnitten. Während das Buch einen nach dem Schicksalsberg nicht alleine lässt und den Leser noch lange unterhält um ihn aufs Ende vorzubereiten, so fehlen im Film interessante Frequenzen. Für jeden der übrigens am rummaulen ist, dass die Liebesgeschichte zwischen Arwen und Aragon an den Haaren herbei gezogen ist, der möge doch mal bitte im Anhang des letzten Buches nachschauen. Ich wurde nicht nur gut bei dem Film unterhalten und war sogar am Lachen, wenn es um die Gespräche zwischen Legolas und Gimli ging, sondern hatte auch eine fette Gänsehaut. So hat ein Fantasy-Epos auszusehen!

Samstag, 9. September 2017

Movie Review: Der Herr der Ringe - Die zwei Türme

Und ab zum zweiten Teil der Herr der Ringe Trilogie mit dem Titel "Die zwei Türme". Frodo und Sam sind von den anderen Gefährten getrennt und versuchen ihren Weg nach Mordor zu finden, während die anderen sich Mühe geben Merry und Pippin wieder zu finden, die von den Uruk-hai verschleppt wurden. They're taking the hobbits to Isengard! Rohan, Schattenfell, Haldir - alles wunderbar, aber am meisten haben mir die Ents gefallen - die Ruhe, die diese Baumwesen inne haben, einfach bemerkenswert. Die Schlacht um Isengard gestaltete sich für mich also um so interessanter, als es die Schlacht um Helms-Klamm je hätte sein können. Eine Gänsehaut bescherte mir das Lied "Gollums Song", welches im Abspann ertönt und von Emiliana Torrini gesungen wird. Schon "May it be" aus dem ersten Teil hat mich begeistert, aber Gollums Song war atmosphärisch von einem ganz anderen Kaliber! Schnell weiter zum nächsten Teil!

Freitag, 8. September 2017

Movie Review: Der Herr der Ringe - Die Gefährten

Vollkommen in seinen Bann zog mich ein Film, welcher mein Papa im Jahre 2003 mit nach Hause brachte. Ich spreche von Der Herr der Ringe - Die Gefährten und somit dem ersten Teil der Trilogie verfilmt von Peter Jackson. Es ist Bilbos 111. Geburtstag und das soll mit einer großen Party ordentlich gefeiert werden. Man munkelt sogar das Gandalf etwas von seinem fulminanten Feuerwerk mitbringt. Zum Erstauen der Gäste verschwindet der Gastgeber nach einer bemerkenswerten Rede plötzlich spurlos und hinterlässt seinem Neffen Frodo seinen alten Zauberring. Der Zauberer Gandalf ist sich sicher, dass es sich bei dem Ring um den Einen Ring handelt, der dem dunklen Herrscher Sauron gehört. Frodo erhält nun die Aufgabe den Ring nach Bruchtal zu den Elben zu bringen… Visuell gibt es an dem Film nichts zu meckern - besonders die Darstellung von Bruchtal und Lothlórien ist beeindruckend. Allerdings habe ich schon in den Buchrezensionen bemerkt, dass ich es schade finde, dass Tom Bombadil es nicht in den Film geschafft hat. Das hätte ich spannend gefunden. Einiges ist zwar nicht wie im Buch, trotzdem ist der Film wunderbar inszeniert und legt ein gewisses Tempo an den Tag, welches im Gegensatz zu dem ruhigen Tempo des Buches steht, für einen Film aber angemessener ist. Ein guter Anfang!

Donnerstag, 7. September 2017

Movie Review: Der Hobbit - Die Schlacht der fünf Heere

Alle guten Dinge sind drei und so wenden wir uns dem letzten Teil der Hobbit Filme zu, der mit dem Titel "Die Schlacht der fünf Heere" ein famoses Spektakel verspricht. Endlich am einsamen Berg angekommen, hatte die Gemeinschaft rund um Thorin Eichenschild erst einige Probleme, die geheime Zwergentür zu finden. Aber nachdem der Pfad in den Berg frei ist, stellt sich ein weiteres Problem den Zwergen in den Weg, denn schließlich erwartet die Zwerge ein goldbesessener Drache, der nicht nur eine Gefahr für unsere Helden ist, sondern auch für die Seestadt… Da wäre noch die Liebesgeschichte zwischen einem Zwerg und einer Elbin - ist zwar nicht ansatzweise im Buch, aber ist gut inszeniert, deswegen stört es mich nur geringfügig… außerdem erwartet uns ja auch noch die epische Schlacht der fünf Heere, in der sich beeindruckend Zwerge, Menschen, Elben, Orks und Warge bekämpfen. Alles gipfelt in einem emotionalem Ende, welches dann schließlich mit einem berührenden Lied und Abspann den Zuschauer, in dem Fall mich, mit Tränchen in den Augen zurücklässt... Episch!

Mittwoch, 6. September 2017

Movie Review: Der Hobbit - Smaugs Einöde

Heutzutage ist es ja schick, Filme in mehrere Teile zu teilen, obwohl das Buch nicht nur kurz, sondern auch in einem abgehandelt wurde. Widmen wir uns dem zweiten Teil der Hobbit-Trilogie mit dem namenhaften Titel Smaugs Einöde. Die dreizehn Zwerge und unser lieber Hobbit Bilbo Beutlin stehen zusammen mit Gandalf auf dem riesigen Felsen Carrock und werden immer noch verfolgt von Orks. Nun gilt es schnell einen Unterschlupf zu suchen, denn auch ein Hautwechsler soll in der Gegend sein Unwesen treiben… Qualitativ steht der zweiten Teil seinem Vorgänger in nichts nach. Dies kann man besonders gut in der Szene erkennen, als die Zwerge zusammen mit Bilbo zu Fassreitern werden - hat mir Spaß gemacht dies in 3D zu sehen! Besonders böse ist der Cliffhanger am Schluss, also immer schön den letzten Teil in der Hinterhand haben. I see fire von Ed Sheeran erklingt im Abspann und ich muss für mich persönlich sprechen, dass ich vollkommen von diesem Lied gefangen genommen wurde. So wunderschön ergänzt es den übrigen Soundtrack, dass ich mich vor Begeisterung gar nicht mehr einkriege.

Dienstag, 5. September 2017

Movie Review: Der Hobbit - Eine unerwartete Reise

Ein Kinderbuch auf drei Filme zu strecken, mag vielleicht etwas größenwahnsinnig klingen, aber wenn man bedenkt, dass der Hobbit geschrieben von J.R.R. Tolkien die Vorlage liefert, dann klingt das Ganze doch schon nach einem Plan. Ein bombastisches Feuerwerk der Bildgewalt, vor allem auch bei Landschaften - wirklich eine Bildkulisse, die einfach nur ein Augenschmaus ist. Wir begleiten unseren Lieblingshobbit Bilbo Beutlin, der sechszig Jahre vor der Handlung des Ringkrieges sich der Gemeinschaft von Thorin Eichenschild anschließt um die Heimat der Zwerge, den einsamen Berg Erebor von dem Drachen Smaug zurück zu erobern. Im ersten Film "Eine unerwartete Reise" starten wir nicht nur die titelgebende Reise und lernen die dreizehn Zwerge kennen, sondern kämpfen gegen Trolle und Orks, sehen Bruchtal und lösen Rätsel im Dunkeln. Wenn gesungen wird geht mir persönlich ja das Herz auf, bei den wunderschönen Liedern, die mir im Buch schon gefallen haben - aus diesen Grund möchte ich auch die über dreistündige Extended-Version des Films empfehlen, denn jede Szene ist mit so viel Liebe gemacht, dass es sich lohnt diese zu sehen. Natürlich gibt es Gegebenheiten, die im Buch nicht vorkommen, aber diese sind trotzdem passend in Szene gesetzt und tragen zur Atmosphäre des Films positiv bei. Ein gelungener Auftakt!

Montag, 4. September 2017

Game Review: Mittelerde - Mordors Schatten

Genre: Action-Adventure
Publisher: Warner Bros.
Developer: Monolith Productions
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Release: 02. Oktober 2014
Spielzeit: 15 - 50 Stunden

Wenn man die Bücher des Mittelerde-Universums liest, kann ich jedenfalls nicht umhin, mir Mittelerde: Mordors Schatten mal wieder zu Gemüte zu führen. Zeittechnisch spielt es zwischen den Ereignissen von der Hobbit und der Herr der Ringe und erzählt die Geschichte des Grabwandlers Talion, den der Tod verschmäht hat und einen elbischen Geist zur Seite gestellt hat, der nicht mehr weiß wer er ist…

Sonntag, 3. September 2017

Book Review: König Arthurs Untergang

Die Artus-Saga ist eine Sache, die unseren lieben Tolkien fast genauso beschäftigt hat, wie die nordischen Sagen - vielleicht ist deswegen die Aufmachung von König Arthurs Untergang die gleiche, wie bei der Legende von Sigurd und Gudrun. Leider habe ich auch diesmal wieder die selben Kritikpunkte. Wie ich bereits in der genannten Rezension schrieb, ist der Stabreim wunderschön und ich habe sie gerne gelesen, die Anmerkungen wiederum haben einen anderen Charakter - für Leser, die die Geschichte kennen ist es zu viel Info und für Unwissende ist es zu wenig. Vielleicht würde es mehr Sinn machen, wenn die Anmerkungen tatsächlich am Text dran stehen würden und man nicht immer blättern müsste - aufgrund des Platzmangels würden die Anmerkungen dann vielleicht auch kürzer und ausgesuchter erscheinen. Aber das ist nur Wunschdenken oder Spekulation. Schön ist auf jeden Fall die Gegebenheit, dass der Text sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch verfügbar ist. Wunderschönes Gedicht mit viel lästigen Kram drumrum...

Samstag, 2. September 2017

Book Review: Die Legende von Sigurd und Gudrún

Nordische Mythologie und dann auch noch aus der Feder des Fantasy-Autoren schlechthin? Tolkien schriebt uns in Strophenform die Legende von Sigurd und Gudrún in seinen eigenen Worten einfach mal so aufs Papier und dies in einem wunderschönen Reimschema, wie es sich für Texte und Ideen aus der Edda so geziemt. Doch so einfach ist es nicht. Zuallererst muss man sich durch das Vorwort seines Sohnes wühlen, welcher dieses Buch postum veröffentlicht hat. Bis auf ein paar interessante Aspekte bezüglich des Schreibstils seines Vaters, versucht Christopher Tolkien sowohl die Edda, als auch das Reimschema zu erläutern - für jeden der sich auskennt zu viel und für jeden Neueinsteiger in den nordischen Mythen zu gefachsimpelt. Sprich der Einstieg wird einem nicht erleichtert, sondern die ganzen Anmerkungen geben dem Werk den Stil einer Facharbeit. Dies ist kein Fantasy-Roman alá Herr der Ringe, sondern wenn man so will zwei ausschweifende Gedichte mit jeder Menge Kommentaren und Anmerkungen. Die Sage nochmal aus Tolkiens Sicht erzählt zu bekommen, habe ich als sehr gelungen empfunden, während die Kommentare für mich störend waren. Die Sprache kann man sich aussuchen, denn sowohl die englische Fassung, als auch die deutsche Übersetzung ist in dem Buch vorhanden, welches einfach fantastisch ist.

Freitag, 1. September 2017

Book Review: Geschichten aus dem gefährlichen Königreich

Geschichten aus dem gefährlichen Königreich ist nicht irgendein Buch mit langweiligen Kurzgeschichten, sondern schlichtweg die Sammlung an Kurzgeschichten, die nicht nur aus der Feder Tolkiens stammen, sondern sich an Liebreiz schlichtweg übertreffen. Im ersten Abschnitt wird die Geschichte des schlauen Bauern Giles erzählt, der es schafft sich nicht nur einen Namen zu machen und dafür das Schwert Schwanzbeißer vom König erhält, sondern auch noch ein gerissenes Spiel mit dem Drachen Chrysophylax treibt, welches ihm vielleicht zum Verhängnis werden kann - von Gier und Mut beschreibt dieses schon an ein Volksmärchen anmuteten Geschichte eine wunderbare Moral. Im zweiten Abschnitt begleiten wir einen kleinen Hund namens Rover, der mit seinem losen Mundwerk es tatsächlich schafft von einem Zauberer in einen Spielzeughund verwandelt zu werden und nun sich auf eine Reise begibt um diesen Umstand wieder loszuwerden. Dabei wird mit einer solchen Bildsprache die Geschichte getragen, dass es für mich die perfekte Gute-Nacht-Geschichte für Kinder darstellt, wenn man bedenkt, dass Tolkien dies schrieb als sein Sohn Michael sein Lieblingsspielzeug verlor. Besonders die Jagden auf dem Mond oder die Unterwasserwelt haben mir ausgesprochen und laden zum Träumen in wohlig weichen Worten ein. Im dritten Abschnitt geht es um die Abenteuer eines ganz warmherzigen Genossens, den ich schmerzlich in den Herr der Ringe Filmen vermisst habe - Tom Bombadil. Von seinen vielen Bekannten bis hin zum Rudern und das der immer positiv eingestellte Tom ständig in brenzlige Situationen gerät, wird in Reimform erzählt. Andere Gedichte sind ebenfalls der Sammlung hinzugefügt von einer gespiegelten Prinzessin bis zum einsamen Troll, selbst das Goldfieber über gutes Bier im Mond - einige Gedichte sind laut Anmerkung von unseren Lieblingshobbits verfasst worden, so munkelt man. Im nächsten Abschnitt erzählt eine Geschichte von einem Elbenstern, der eingebacken in einen großen Kuchen viele Leben verändern kann. Im letzten Abschnitt, wenn man den Kommentar von Alan Lee außer Acht lässt, erwartet den Leser eine symbolgewaltige Geschichte über einen Maler mit dem Namen Tüftler. Alles in allem eine Sammlung von unterschiedlichen Geschichten sowohl in ihrer Thematik, als auch Erscheinungsform, die einfach nur wunderschön sind. Klare Leseempfehlung!

Donnerstag, 31. August 2017

Book Review: Nachrichten aus Mittelerde

Gefühlt lese ich zum hundertsten Mal das Vorwort, in dem Christopher Tolkien beschreibt, welche Verantwortung und Probleme es doch birgt, den Nachlass eines Autors zu verwalten. Spätestens als ich die Überschrift des ersten Kapitels lese, die lautet "Tuor und seine Ankunft in Gondolin", schwant mir Übles und ich bereite mich darauf vor wieder die gleichen Geschichten zu lesen. Aber weit gefehlt - vor allem im zweiten Teil erwarteten mich noch unbekannte Geschichten zum Beispiel von Galadriel und Celeborn oder dir Freundschaft zwischen Gondor und Rohan. Selbst zum Herrn der Ringe und dem Hobbit, hier mit der Reise zum Erebor oder die Jagd nach dem Ring betitelt, sind Geschichten vorhanden. Zeitlich kann man das Buch also nicht einordnen, da es sowohl Geschichten aus dem ersten bis hin zum dritten Zeitalter beinhaltet. Erklärungen zu Völkern bzw. Wesen werden auch gegeben. Teilweise bekannte Informationen, teilweise unbekannte Fetzen - wer noch mehr in die Materie eintauchen will, sollte Nachrichten aus Mittelerde lesen. Ein Muss ist es jedoch nicht.

Mittwoch, 30. August 2017

Book Review: Das Buch der verschollenen Geschichten

Das Buch der verschollenen Geschichten in zwei Teilen, die anstrengender nicht sein könnten. Liegt vielleicht auch daran, dass es sich hier um die unbearbeiteten Originaltexte bzw. Manuskripte handelt, die manchmal etwas zusammenhangslos nur mit Kommentaren verbunden, wie im Vorwort bereits angedeutet, publiziert wurden. Tolkien selbst stellte diese Art von Publikation in Frage und ich muss sagen, dass ich ihm da recht gebe. Für Gedichte bin ich ja immer zu haben und Tolkien schrieb großartige Gedichte, aber drei Fassungen, die sich nur durch geringfügige Worte voneinander unterscheiden, sind schon etwas ermüdend. Schön wiederum, dass sie sowohl im Englischen, als auch im Deutschen wiedergegeben werden. Aber das Buch enthält nicht nur Manuskripte, sondern legt eine ganz eigene Erzählweise an den Tag - Eriol und Lindo unterhalten sich über die Geschichten, die später im Silmarillion auftauchen werden - durch diese Gespräche wird ein Verbindungsglied geschaffen, welches das Ganze etwas ordnen soll. Dabei ist jede Geschichte mit Anmerkungen, Veränderung der Namen und einem Kommentar versehen. Mehrere Versionen und Arbeitsschritte werden besprochen - Ich staune, wie oft mit Tinte über einen ausradierten Bleistifttext geschrieben wurde. Ab und zu tauchen sogar Zeichnungen auf, wobei mich die Idee des Schiffs der Welt und auch die Neuigkeiten, dass es unter den Valar auch Meinungsverschiedenheiten bei einer Ratsversammlung gegeben hat, überraschten. Man erfährt durchaus viele unbekannte Dinge, jedoch ist dies eher ein Zeugnis der Zusammenstellung der Sagen. Für Fans, die die Arbeitsweise und die Entstehungsgeschichte der alten Sagen lesen möchten, ist dies in Ordnung - für alle einfachen Leser, möchte ich das Silmarillion empfehlen.

Dienstag, 29. August 2017

Book Review: Beren und Lúthien

Die wichtigste Geschichte im Silmarillion - so titelte Tolkien selbst die Sage um Beren und Lúthien und man munkelt sogar, dass er den Namen der Elbin und des Menschen auf den gemeinsamen Grabstein von sich und seiner Frau gravieren hat lassen. Doch was macht sie Geschichte so aufregend? Ganz einfach - Beren ist einer der mutigsten Mensch und Lúthien ist eine der schönsten Elbinnen in ganz Mittelerde, die sich verliebten und viele unüberwindbare Gefahren trotzen, obwohl es niemand für möglich gehalten hat. Schon allein die Tatsache, dass sich ein Mensch und ein Elb verbinden, war zu dieser Zeit unvorstellbar. So sah dies auch der Vater von Lúthien, die von allen Tinúviel genannt wurde und der Elbenkönig Tinwelint wollte die Hand seiner Tochter nur an Beren geben, wenn dieser einen Silmaril aus der Krone Morgoths stahl und ihn in seiner Hand brachte. So weit so gut, denn ich werde anders als im Vorwort selbst, hier nicht irgendwelche Erzählstränge spoilern, denn dies wird tatsächlich auf den ersten Seiten dieses Buches getan - ein wichtiger Punkt wird verraten. Der gute Christopher geht davon aus, dass wir die Story schon kennen, denn so scheint dieses Buch aufgebaut zu sein - nicht die Handlung steht im Vordergrund, sondern irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los hier ein Beispiel zu sehen, wie der gute Mann die Notizen seines Vaters in Form bringt - das lag vor und das habe ich daraus gemacht. Es ist schön die Urform des sogenannten Leithians-Liedes zu lesen, aber irgendwie scheint dies in den Hintergrund zu rücken. Und mal wieder formt sich der Satz - kann man schon im Silmarillion lesen, muss es den nun in ein eigenständiges Buch gepresst werden? An sich wäre es die Geschichte wert gewesen, aber dieses Arbeitstagebuch ist dann wohl doch eher ermüdend, als aufschlussreich. Lieber nicht.

Montag, 28. August 2017

Book Review: Die Geschichte der Kinder Húrins

Und wieder eine ausgekoppelte Geschichte aus dem Silmarillion - diesmal hat es die Geschichte der Kinder Húrins erwischt. Selbst wenn ich bei den meisten Storys kein Freund davon bin, diese als separates Buch herauszubringen und ich sogar schon die Worte von Geldmacherei gebraucht habe, so passend finde ich die Umsetzung der Geschichte der Kinder Húrins. Während im Silmarillion die Geschichte sehr bruchstückhaft nur erzählt wird und man aufgrund des Umfanges die schnelle Erzählweise nicht als geeignet erklären kann, so gut ausgearbeitet ist es dann doch in seinem eigenen Buch. Im ersten Zeitalter wird der Mensch Húrin bei der Schlacht der ungezählten Tränen von Morgoth gefangen genommen und seine ganze Familie verflucht. Daraufhin erlebt man die Geschichte seiner beiden Kinder Túrin und die später geborene Nienor. Während Túrin in die Obhut des Elbenkönig Thingol gegeben wird, dort aufwächst und mit dem Elb Beleg eine tiefe Freundschaft schließt, bleibt Nienor bei ihrer Mutter Morwen in Hithlum. Die Dinge nehmen ihren Lauf, ein Drache wird erschlagen, einige Menschen und Elben sterben und der Fluch nimmt seinen Lauf. Vielleicht nicht die überraschendste Geschichte, aber durchaus etwas für Zwischendurch.

Sonntag, 27. August 2017

Book Review: Tuor und seine Ankunft in Gondolin

So wie ich doch Feanors Fluch verteufelt habe, so möchte ich mich nun noch einem der ausgekoppelten Bücher des Silmarillions zuwenden - Tuor und seine Ankunft in Gondolin. Natürlich möchte ich auch wieder das stichhaltige Argument hervorbringen, dass diese Geschichte bereits im oben genannten Kompendium vorhanden ist und sich meiner Meinung nach dort auch in der exakt richtigen Position befinden um gelesen zu werden und es kein Extrawurst bedarf, allerdings möchte ich auch zu Bedenken geben, dass es sich hier nicht um eine stumpfe Kopie handelt. In diesem Buch wurde die Geschichte rund um Tuor und seine Reise unter dem Schutze von Ulmo, dem Herrn des Wassers in die versteckte und prunkvolle Elbenstadt Gondolin durchaus schön hervorgearbeitet und noch ausgeschmückt - muss man auch um sie auf die 133 Seiten zu bringen, die dieses Buch aufzuweisen hat. Kann man - muss man aber nicht.

Samstag, 26. August 2017

Book Review: Feanors Fluch

Geldmacherei - dieses Wort kam mir in den Sinn, als ich die drei Bücher mit den gleichen Titeln, wie ihre Kapitel im Silmarillion entdeckte. Doch urteilen wir nicht zu früh und schauen uns das ganze Ausmaß mal an. Leider sollte ich beim ersten Buch mit meinem Verdacht gar nicht mal so falsch liegen. Bei "Feanors Fluch" handelt es sich 1 zu 1 um den Text, der bereits im Silmarillion steht - wirklich keine Änderungen, genau die selben Worte. Dabei ist die Geschichte rund um Feanor und die Silmaril, welche wiederzuerlangen sind existentiell für eben dieses Buch, wie man am Namen vielleicht erraten kann. Warum das nochmal auskoppeln? Ich kann mir leider keinen Reim darauf machen, denn dieses Buch erschien im Jahre 2003 und liegt damit ja hinter der Veröffentlichung des Silmarillions, also kann es nicht sein, dass erst ein Teil veröffentlicht wurde um die Gier der Fans zu stillen, nein, es wurde einfach stumpf kopiert. So etwas kann und will ich nicht gut heißen.

Freitag, 25. August 2017

Book Review: Das Silmarillion

Das Silmarillion - oder auch die Bibel der Tolkien-Fans, wie es so oft bezeichnet wird. Wenn man sich für Mittelerde interessiert, kommt man einfach nicht um dieses Kompendium herum, aber genauso wie es in der Bibel ist, sind nicht alle Geschichten spannend. Vom Anfang der Welt, als Illúvatar mithilfe von Musik der Vala diese erschuf und schon mit Melkor das erste Übel in diese trug, über das Erwachen der Elben, die Schöpfung der Zwerge, den endlosen Schrecken des Fluchs von Feanors Söhnen, die ewig dem Silmaril hinterherjagen und schließlich auch dem ersten Erscheinen von Menschen. Von unerwiderter und verblendeter Vaterliebe oder die wunderschöne Liebesgeschichte von Beren und Lúthien, der Fall von Gondolin und viele, viele Namen und Stammbäume. Immer wieder verändert sich die Welt von Mittelerde, aber ein Diener Melkors, von den unzähligen Balrogs und dem ersten Drachen Glaurung abgesehen, bleibt immer bestehen - Sauron. Die Geschichte der ersten Elbenringe, die nicht von der dunklen Macht korrumpiert wurden und Isildur, der den einen Ring an sich nahm, ihm aber kein Glück brachte, bis er durch ein Rätselspiel mit Gollum in die Hände eines gewissen Bilbo Beutlin fiel… Wie gesagt, es ist ein Kompendium und liefert die Grundlage zur Welt von Mittelerde - vielleicht ist es schwer, sich alle Namen zu behalten, aber da schafft der Namensindex und die Stammbäume am Ende Abhilfe. Für jeden Hardcore-Fan ein Muss!

Donnerstag, 24. August 2017

Book Review: Lord of the Rings - The Return of the King

Die Rückkehr des Königs oder auch The Return of the King und damit das dritte und letzte Buch des Herrn der Ringe. Ebenfalls wie bereits im zweiten Buch, ist hier wieder eine Aufteilung in zwei Teile vorzufinden, die eine inhaltliche und räumliche Trennung der jeweiligen Abschnitte voneinander aufzeigt. Im ersten Abschnitt begleiten wir Aragon, Gandalf und den Rest der Gefährten in einigen Schlachten und schlagen uns mit den Oberhäuptern von Rohan und Gondor herum. Ihr merkt schon, dass mir dieser Teil nicht so gefallen hat, denn auch wenn Tolkien einen wunderschönen, bedachten Schreibstil an den Tag legt, der allerdings vor Detailreichtum nur so strotzt, so detailreich sind halt auch die Schlachten beschrieben. Ich persönlich fand dies sehr ermüdend - ist aber rein meine subjektive Lesermeinung. Im zweiten Teil passierte eine ganze Menge. Wir begleiten Frodo und Sam durch Mordor, ist ja klar. Aber dann geht es immer weiter an Stellen, die der Film nicht beleuchtet - wusstet ihr z.B. das Saruman sich im Auenland breit gemacht hat? Alle offenen Fragen, wie es mit den Charakteren weitergeht, werden beantwortet. Die umfangreichen Anhänge enthalten Stammbäume, wichtige Infos und Karten. Definitiv ein zwar sehr langes, aber episches Ende.

Mittwoch, 23. August 2017

Book Review: Lord of the Rings - The Two Towers

Kommen wir zum zweiten Teil des Herr der Ringe Epos und schauen uns die zwei Türme oder auch The Two Towers an. Während die Einteilung in zwei Bücher bzw. Buchabschnitte schon beim ersten Buch "Die Gefährten" vorlag, aber nicht weiter ins Gewicht fiel, so ist diese Aufteilung beim zweiten Buch nicht nur vorhanden, sondern erfüllt einen Zweck. Im ersten Abschnitt begleitet man sowohl Gandalf, Aragon, als auch die beiden Hobbits Merry und Pippin, die hier zum ersten Mal auf die Ents treffen und bei der Schlacht um Isengard eine nicht unwichtige Rolle spielen. Im zweiten Teil wechselt der Handlungsort und wir befinden uns mit Frodo und Sam auf den Weg nach Mordor, bekommen einen neuen Weggefährten und freuen uns über ein gebratenes Kaninchen. Selbstverständlich ist auch hier ein wunderschöner, ruhiger und detailreicher Schreibstil anzutreffen, der den Leser durch das Buch geleitet. Gelungener zweiter Teil, der nur noch mehr Lust auf das abschließende Buch macht. Natürlich liest man da weiter.

Dienstag, 22. August 2017

Book Review: Lord of the Rings - The Fellowship of the Ring

Der Herr der Ringe - in der englischen Sprache Lord of the Rings mit dem ersten Buch "The Fellowship of the Ring", also Die Gefährten, fängt, anders als der Film, sehr gemächlich an. Wie erfahren etwas über Hobbits und über Pfeiffenkraut und allgemein über die Ordnung im Auenland, bevor wir überhaupt an Bilbos 111. Geburtstag teilnehmen können. Genauso ist es im Buch mit einer Verzögerung von Jahren auch nicht klar, dass es sich bei Bilbos Ring, welchen er an Frodo vererbt, um den Einen Ring handelt. Unsere Reise mit den Hobbits beginnt also nicht nur gemächlicher, sie ist vielmehr von Überraschungen durchzogen, die sowohl Pilze, als auch den guten Tom Bombadil betreffen, der es zu meinem Leidwesen nicht in den Film geschafft hat. Fassen wir zusammen - alles dauert etwas länger, wird aber mit einem wunderschönen, ruhigen Schreibstil beschrieben, der vor allem in Beschreibungen über die Natur zu glänzen weiß. Wir erleben die Reise nach Bruchtal, den Rat von Elrond, die Gemeinschaft des Ringes, die Minen von Moria und auch alle Schwierigkeiten, die mit diesen Ereignissen verbunden sind. Für mich offenbarte sich sogar, dass ein Pony namens Lutz ein Held werden kann. Aber Scherz beiseite - Das erste Buch des Herrn der Ringe ist ein gelungener Auftakt, bei dem man gerne weiterliest - es ist und bleibt ein Fantasy-Epos. Wer es in der deutschen Sprache lesen möchte, kann ich mehr die Übersetzung von Margaret Carroux empfehlen, da ich sie näher am Original empfinde.

Montag, 21. August 2017

Book Review: Der Hobbit

In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit. - Diesen Satz werden viele kennen und lieben gelernt haben, denn damit beginnt eine ganz fantastische Reise in Mittelerde mit einem der sympathischsten Protagonisten der Welt - Bilbo Beutlin. Da Hobbits klein und unauffällig sind, beschließt nämlich der Zauberer Gandalf Bilbo als vierzehntes Mitglied in der Expedition um Thorin Eichenschild mitzunehmen - dreizehn Zwerge, die sich aufmachen ihre Heimat den einsamen Berg Erebor vom Drachen Smaug zu befreien. Nicht nur, dass Bilbo am Anfang sein Taschentuch vergisst, zahlreiche andere Gefahren kommen auf die Reisetruppe zu und so drückt der Regen die Stimmung, es wird sich mit Trollen über die Zubereitung von Essen gestritten, mysteriöse Rätsel werden im Dunkeln ausgetauscht und auf Fässern wird selbstverständlich auch geritten. Alles endet dann mit der Schlacht der fünf Heere, die im Buch nur eine Erwähnung ihrer selbst ist, genauso gibt es keine Liebesgeschichte und im englischen Original wird unglaublich häufig das Wort Splendid gebraucht - wer dem Englischem mächtig ist, möchte ich an dieser Stelle das Original empfehlen, da es meiner Meinung nach noch lebendiger ist, als die deutsche Ausgabe und Tolkiens Wortwitz nur hier richtig zur Geltung kommen kann. Außerdem sei noch zu erwähnen, dass Bilbo durchaus wehleidiger, dafür Thorin nicht ganz so verbittert ist. Der Hobbit ist das optimale Buch für Jung und Alt mit einem wundervollen Abenteuer - unbedingt lesen!

Samstag, 19. August 2017

Zwischenbericht Nr. 25

So, da schrieb ich in meinem negativen Zwischenbericht, dass ihr euch keine Sorgen machen braucht und kam noch nicht einmal dazu ihn zu veröffentlichen, denn schwupps war ich auch schon im Krankenhaus. Meine Onkologin hat mich gesehen und blitzschnell reagiert - Chemo ist abgebrochen und ich wurde in die Notaufnahme mit einem Rollstuhl verfrachtet. Nach einem halben Tag Untersuchungen und jede Menge Papierkram, kam ich dann schließlich auf die Halb-Intensiv. Endergebnis, neben meinem Krebs, war eine Lungenembolie und eine Thrombose. Ich nehme auch alles mit, was ich kriegen kann - wird ja langweilig, sich nur mit Chemos herumzuschlagen! Nein, Spaß beiseite - diese Scheiße hätte ich mir schenken können, aber wenigstens weiß ich jetzt, wie es in einem CT aussieht. Meine Kämpfernatur kam im Krankenhaus auch wieder zu Tage und ich kämpfte dafür wieder aufstehen zu dürfen, welches mir nach anderthalb Tagen gelang! Na gut, ich durfte nur ins Badezimmer gehen, aber das kann schon die ganze Welt bedeuten.

Sonntag, 13. August 2017

TES - Zusammenfassung

Zwei Wochen lang die ganze The Elder Scrolls Reihe spielen, war definitiv eine Erfahrung, die ich schon länger geplant hatte, aber aus mir jetzt unerfindlichen Gründen niemals durchgesetzt habe. Da bewahrheitet sich doch die Theorie, dass man einfach mal machen sollte und nicht Sachen vor sich herschieben sollte. Komischerweise habe ich nach dem Spielen eine Art Leere empfunden - nun ist es vorbei - ich habe alle Abenteuer in dieser Welt erlebt, dieser Gedanke hat mich irgendwie traurig gestimmt. Einerseits die Freude über das geschaffte Ziel und anderseits die Gewissheit, dass niemals nochmal so erleben zu können. Klingt komisch und doof, aber ich kann es leider nicht anders beschreiben. Vielleicht ist dies auch Meckern auf hohem Niveau, aber was hat das Spielen mit mir gemacht?

Donnerstag, 10. August 2017

DIY: The Elder Scrolls Light-Bottle

Was wird gebraucht:
- eine Flasche
- Backpapier
- Schere
- Stift (wischfest)
- Lineal
- Tesafilm & Flüssigkleber
- Kordel
- elektronisches Teelicht oder kleine Lichterkette

Zur Feier des Tages oder besser gesagt zum Abschluss des The Elder Scrolls Marathons möchte ich euch ein kleines Do-It-Yourself vorstellen. Dieses TES-Teelicht oder Windlicht ist eigentlich ganz einfach zu machen und werten jeden Raum auf in dem es steht. Also ran ans Werk!

Mittwoch, 9. August 2017

Unglaublich negativer Zwischenbericht

Ihr kennt mich als einen positiven Menschen, der niemals aufgeben würde - ich möchte mich lieber mit Schwert und Schild gegen einen Drachen kämpfen sehen, als als Heulsuse kauernd in der Ecke. Dennoch folgt nun ein etwas anderer Zwischenbericht, als es sonst von mir jemals kommen würde. Er wird triefen vor Negativität und ich kann jeden Leser verstehen, der sich das hier nicht geben möchte. Denn ich werde in diesen Zwischenbericht alle für mich negativen Aspekte meiner Erkrankung schildern. Warum fragt ihr euch? Ich bekomme immer wieder Reaktionen, dass es ja alles nicht so schlimm ist und ich bin selbst daran schuld. Wenn man nicht sagt bzw. zeigt, dass es einem scheiße geht und nur die positiven Seiten herauskehrt, wie sollen Menschen dann die negativen Seiten sehen? Erraten? Wohl kaum. Also macht euch gefasst auf die besagte Negativität, vielleicht hilft es mir ja auch ein Stück mir die Scheiße von der Seele zu schreiben.